Unsere zwei Kinotipps für den Juli!

Barney’s Version ab 14.Juli im Kino

igarren, Whiskeys und mindestens eine Ehe zu viel. Frei nach Mordecai Richlers preisgekrönter satirischer Romanvorlage Barney’s Version (Wie Barney es sieht) – seinem letzten (1997) und unumstritten Werk – wird nun auch das Kinopublikum auf eine Funken sprühende Achterbahnfahrt durch das Leben von Barney Panofsky mitgenommen – inklusive schamloser Abstürze, schlagfertiger Steilkurven und ungenierter Liebesloopings.

Link zur Webseite.

 

 

 

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Nichts zu Verzollen ab 28. Juli im Kino

Das französisch-belgische Grenzörtchen Courquain blickt schweren Zeiten entgegen – seit in Europa so kriminelle Beschlüsse wie das Schengener Abkommen in Kraft treten: die Abschaffung der stationären Grenzkontrollen. Das jedenfalls findet der belgische Grenzbeamte Ruben (Benoît Poelvoorde). Sein französischer Gegenspieler Mathias Ducatel (Dany Boon) steht nur wenige Meter entfernt. Die Bedrohung durch den Franzosen ist um einiges gravierender als all die drogenschmuggelnden Ganoven, die sich hier ebenfalls regelmäßig tummeln. Rubens schlimmste Befürchtungen werden wahr, als er zum mobilen französisch-belgischen Patrouillendienst antreten soll, und das ausgerechnet mit Mathias, der noch dazu mit seiner hübschen Schwester liiert ist …

Wie schon bei “Willkommen bei den Sch’tis” spielt auch die bissig-romantische Komödie ”Nichts zu Verzollen” mit dem Thema Vorurteile und der Liebe zu den kleinen Leuten. Ein absurd komischer, actionreicher Spaß und doch zugleich ein warmherziges Plädoyer für die Aufhebung der festzementierten Grenzen in den Köpfen der Menschen.

 

Trailer zum Film:

Kinotipp: My Name Is Khan

My Name is Khan

My Name is Khan

Von Tobias Render

Ein neuer Film des Bollywood-Königs Shah Rukh Khan. Ein Mann, dem die ganze Welt zu Füßen liegt. Ein Mann, gegen den George Clooney einpacken kann. Ein in den Himmel gejubelter Film-Gott der alles kann und alles darf. Nur so lässt sich auch sein neuestes Leinwand-Werk erklären. Solch einen wilden Film-Stilmix hat die Kino-Welt noch nicht gesehen. Aber der Mann aus Neu-Delhi darf das. Und wirr dürfen ihm dabei ab sofort im Kino zusehen.

 

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Ein indischer Filmgott ist in der Stadt. Helle Aufregung in einem Berliner Kaufhaus, während der Berlinale. Der Gazelle-Autor, der hier die Mittagspause zum Einkaufen nutzt, wird von zwei nervösen Damen angesprochen, beide fein herausgeputzt, beide ungefähr Ende 40. „Haben Sie Khan schon gesehen?“ Khan? Ich runzle die Stirn. Jetzt merke ich: Mein Berlinale-Ausweis verrät mich. Wir kommen ins Gespräch. Die beiden Damen haben eine 600 Kilometer lange Autofahrt hinter sich. Wohin sie jetzt wollen, wissen sie nicht genau. Aber was sie wollen: Shah Rukh Khan sehen, ihm möglichst ganz nahe sein. Bei der Erwähnung seines Namens werden die beiden Damen so nervös und aufgeregt, dass die Befürchtung aufkommt, beide fallen gleich in Ohnmacht. Dies ist aber kein Einzelfall. Dem Bollywood-Helden liegen ganze Heerscharen von Frauen zu Füßen, reisen, wie bei der Berlinale-Premiere von „My Name Is Khan“ hunderte Kilometer, nur um den indischen Mega-Star einmal zu Gesicht zu bekommen.

 

Der 11. September verändert alles

„In My Name Is Khan“ spielt Khan einen in den USA lebenden muslimischen Immigranten mit Asperger-Syndrom. Normalerweise wird er in all seinen Filmen durchweg angeschmachtet, hier probiert er sich als Charakterdarsteller. Kein schlechter Versuch. Doch ein Shahrukh wäre nun mal kein Khan, wenn auch hier nicht das altbekannte einträte: Reihenweise fliegen Khan die Filmherzen zu. Das einer alleinerziehenden, hinduistischen Mutter erobert er im Sturm und die beiden treten vor den Traualtar. Es scheint, als hätte es Khan (so auch sein Filmname) in den USA geschafft. Doch dann geschieht ein Ereignis, dass den Film blitzsauber in hell und dunkel trennt. 9/11. Nach den Anschlägen des 11. September wird Khans Stiefsohn von Mitschülern so schwer misshandelt, dass er seinen Verletzungen erliegt. Die Mutter ist untröstlich. Sie bringt ihren Mann dazu, fortzugehen, und den US-Präsidenten persönlich davon zu überzeugen, kein Terrorist zu sein. Erst dann soll er wieder zu ihr zurückkehren.

So beginnt eine jahrelange Odyssee, die stark an Forrest Gump erinnert. Der Filmheld streift dabei fast alle amerikanischen Großereignisse der jüngsten Zeit, selbst Hurrikan Katrina darf en bisschen wüten. Khan streift aber auch alle Film-Genres. Lovestory, Komödie, Sozialdrama, es ist für jeden etwas dabei. Lachen, Weinen, absurde, fast unmögliche Wendungen in der Handlung. Aber, wie schon erwähnt: Ein Khan darf das, und er macht seine Sache gut. Die sonst üblichen Bollywood-Tänze gibt es diesmal nicht, dennoch wird nicht an gefühlsduseliger Musik gespart. Fazit: Trotz manchen Kritiker, die sagen: „Geht nicht.“ Khan gucken geht immer! Zumal dieser Film mit 126 Minuten deutlich kürzer ist, als viele andere Streifen aus Bollywoods Traumfabrik.

Aufgepasst! Gazelle verlost 6×2 Kino-Tickets! Sechs Gazelle-Leserinnen und Leser haben also mit ihrer Begleitung die Chance auf 126 Minuten Shahrukh Khan. Schreiben Sie eine Mail mit gewinn@gazelle-magazin.de

 

Einsendeschluss ist der 20. Juni 2010. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

VERLOSUNG: Glaubensfrage ab 05. Februar im Kino

Glaubensfrage Walt Disney

Glaubensfrage Walt Disney

Zum Start verlost Gazelle 3×2 Kinokarten in der Stadt Ihrer Wahl.

1964, St. Nicholas in der Bronx. Ein lebensbejahender, charismatischer Priester, Pater Flynn (Philip Seymour Hoffman), versucht, die strengen Sitten der Schule auf den Kopf zu stellen, die lange Zeit von Schwester Aloysius Beauvier (Meryl Streep) grimmig gehütet wurden – der mit eiserner Faust herrschenden Direktorin, die an die Macht von Furcht und Disziplin glaubt. Doch der Wind des politischen Wandels weht durch die Gemeinde und so nimmt die Schule sogar ihren ersten schwarzen Schüler, Donald Miller, auf. Aber dann berichtet die hoffnungsvoll-naive Schwester James (Amy Adams) ihrer Direktorin, dass Pater Flynn dem kleinen Donald zu viel private Aufmerksamkeit widmet. Schwester Aloysius startet sofort einen Kreuzzug, um die Wahrheit herauszufinden und Flynn von der Schule zu vertreiben. Ohne jeglichen Beweis und nur mit ihrer moralischen Sicherheit gewappnet, verstrickt sie sich mit Pater Flynn in einen Glaubenskampf, der die Institutionen von Kirche und Schule zu zerreißen droht – mit verheerenden Konsequenzen.

Ein Film der viel Spannung verspricht. Hier können Sie bereits den Trailer sehen.

Wer Karten für GLAUBENSFRAGE gewinnen möchte, schickt eine Email mit vollständigem Namen und Adresse an gewinn@gazelle-magazin.de . Betreff: Glaubensfrage. Einsendeschluss ist der 13.02.2009.

Viel Glück!

Om Shanti Om – Die Magie des indischen Kinos – Bildband

Als Bollywoodfan ist der im vorvergangenen Jahr gestartete Film „Om Shanti Om“ mit Shah Rukh Khan mit viel Jubel und Begeisterung gefeiert worden. Der Film von Farah Khan handelt von der Reinkarnation und spielt im Indien der 1970er und der bunten Welt der indischen Filmindustrie. [Read more...]

Om und sein Freund Pappu träumen von dem großen Durchbruch als Schauspieler, während sie sich mit kleinen Rollen noch herumschlagen müssen. Om verliebt sich zudem in die Leinwandgöttin Shantipriya, die aber schon mit dem schmierigen Produzenten Mukesh Mehra verheiratet ist. Bei einem Autounfall, indem sich in einem Wagen ein Paar auf den Weg zu einer Entbindung macht, stirbt Om und wird in dem Baby wiedergeboren, welches in diesem Moment geboren wird. 30 Jahre später erinnert sich der Schauspieler Om Kapoor, gespielt von Shah Rukh Khan, an sein voriges Leben als Om Makhija.

Dieser Film, der diese Geschichte schillernd und lebendig mit viel Bewegung und Spannung erzählt, ist mit seinen schönsten und unterhaltsamsten Bilder während des Drehs und hinter den Kulissen in einem Bildband festgehalten worden. Jochen Manz, der auch als Hoffotograf von Rapid Eye Movies bezeichnet wird, hat die Bilder gemacht und zusammengestellt. Der Bildband ist voller Sonne und guter Laune und lässt sich kaum aus der Hand legen. Farbenfroh sind diese Bildern, die man so von der schillernden und ewig gut gelaunten Bollywoodbranche vorher nicht gesehen hat. So bedecken sich freizügig angezogene Tänzerinnen nach einer Tanzszene ihr Dekolleté.

Zusätzlich gibt es handschriftliche englische Texte und Notizen von Regisseurin Farah Khan, Shah Rukh Khan und Nasreen Munni Kabir, welche alle zusätzlich ins Deutsche übersetzt sind. (sm)

 

Diese Making of Bildband „Om Shanti Om“ ist im Buchhandel für 29,90€ erhältlich.

 

Om Shanti Om – Die Magie des indischen Kinos
Alive – Vertrieb und Marketing
ISBN-10: 3981182219
Größe 26,6 x 21,6 x 1,8 cm
120 Seiten

 

Gazelle verlost bis zum 09. April ein Bildband. Wenn Sie „Om Shanti Om – Die Magie des indischen Kinos“ gewinnen möchten, schicken Sie uns eine Email mit vollständigen Namen und Adresse an gewinn@gazelle-magazin.de . Betreff: Om Shanti Om. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!