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Von Esther Donkor
„Deine Haare sind ja unnormal“ Meine sind normal!“ Der 10-jährige, blonde Neffe meines Freundes bringt mich mit dieser Aussage nicht mehr aus der Fassung. An Kommentare dieser Art bin ich gewöhnt. Auch an das häufig vorkommende, ungefragte Anfassen meiner Haare von Menschen, die ich nicht kenne oder die mir nicht gerade nahestehen. All das hat jede Krauselocke mit Sicherheit schon erleben müssen. Und nicht wenige werden davon verunsichert oder greifen zu Relaxern und anderen Mitteln, um ihre Haare „normal“ aussehen zu lassen. Obendrein leben Weltstars wie Beyonce es vor: Glatte Haare als Schönheitsideal, auch für Frauen mit von Natur aus anderer Haarstruktur.
Aber was ist die richtige Pflege fürs krause Haar? Jeder Kopf ist anders, heißt ein bekanntes Sprichwort. Und das gilt auch für die Haare auf dem Kopf. Ein ultimatives Rezept gibt es nicht. Jede/r muss seine eigene Haarroutine finden. Achten sollte man auf natürliche Feuchtigkeitsspender wie Shea Butter oder Oliven Öl. Außerdem sollte man sein Haar eher nass als trocken kämmen, um Haarbruch zu vermeiden und regelmäßig die Spitzen schneiden, sodass kein Spliss entsteht. Hat man seine Haarroutine einmal gefunden, macht es sogar richtig Spaß. Man entwickelt ein völlig neues Haarselbstbewusstsein und einen Stolz auf sein Haar, den man nach außen trägt. Und dieser Stolz ist wichtig. 2012, wo es die Unterscheidung zwischen „normalem“ und „unnormalem“ Haar eigentlich nicht mehr geben sollte.
Esther Donkor ist Redakteurin bei Krause Locke und regelmäßige Gastautorin bei Gazelle.


Die letzte Woche stand wieder mal ganz im Zeichen der Fashion Week in Berlin. Auch Gazelle hat sich umgesehen. Nach zwei Tagen durchschnaufen hier nun rückblickend unser modisches A bis Z der vergangenen Tage.



4. Zu guter Letzt mein Favorit: Helena Rubinstein Lash Queen sexy black
Gazelle Amal lebt in Düsseldorf und ist als Kauffrau tätig.


Mit ihrem Label Casimier versüßt Natalie Kazmierczak einem die kommenden Herbst- und Wintertage ganz erheblich. Wer sich einmal in die warmen Kaschmiraccessoires gekuschelt hat, kommt gar nicht mehr auf die Idee, den Sommer zu vermissen. 
