BUCHTIPP: “Ich will heiraten!”

Ich will Heiraten von Ghasa Abdelaal

Ich will Heiraten von Ghasa Abdelaal

Von Dunja Ramadan

Ein Satz wie „Ich will heiraten“ kommt nur selten über die züchtigen Lippen einer ägyptischen Frau. Und wenn, dann nur unter hervorgehaltener Hand. Bevorzugt werden scheue Rehblicke, ineinander gefaltete Hände auf dem jungfräulichen Schoß und – wenn überhaupt – ein zaghaftes Nicken, wenn es um das Thema Heiraten geht. Doch Autorin Ghada Abdelaal hat die Nase gestrichen voll! In ihrem heiß diskutierten Buch „Ich will  heiraten!“ zeigt die unverheiratete Autorin mal – ironisch überzeichnet, mal vollkommen ernst – ein Bild unverheirateter ägyptischer Frauen und deren alltägliche Probleme.

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Ramadanzeit: Die arabische Filmfabrik läuft auf Hochtouren. Es gibt keine Familie, die nicht dem „Ich-will-heiraten“-Wahn verfallen ist. Nach dem täglichen Fastenbrechen, versammeln sich die vollgeschlagenen Bäuche vor dem Fernseher und wackeln um die Wette. Was als einfacher Blog begann, endete als Buch. Und was als einfaches Buch begann, endete als Serienhit. Die 33-jährige, Autorin Ghada Abdelaal lebt in der kleinen Nildetastadt Mahalla El Kobra und arbeitet als Apothekerin. Sie  versteht es, Leute zum Lachen zu bringen. Ihre teils erfundenen Geschichten von skurrilen Brautanwärtern, begeistern die Massen.

 

Trailer zur Serie “Ich will heiraten!”

 

Da gibt es den arabischen Mc Dreamy, der mit seinen Grübchen und strahlenden grünen Augen die Frauenwelt zum Schmelzen bringt. Er lädt sie in seine Praxis ein und macht ihr Hoffnungen auf den erwünschten Trauschein. Doch der „Schein“ trügt: Die Praxis gehört seinem Vater, er selbst ist erfolgloser Student und berühmt-brüchtigter Heiratsschwindler. Oder da ist der schicke Anzugtyp, den sie im Bus kennenlernt. Er zahlt für sie die Fahrkarte,  schmeichelt ihr, ob denn eine so schöne Frau  wie sie  noch unverheiratet sein kann, nur um ihr anschließend das Portemonnaie zu klauen. Oder der Bekannte einer entfernten Arbeitskollegin ihrer Mutter (diese Konstellationen sind die Regel und nicht die Ausnahme!), der während des Gesprächs mit ihren Eltern lieber das Fußballspiel im Fernsehen ansieht, als über Hochzeit & Co.  zu sprechen. Als dann auch noch der Bruder der Protagonistin auf der Bildfläche erscheint, der genau die andere Mannschaft nämlich Al-Ahly anfeuert, eskaliert der Streit und der Fast-Bräutigam wird mit lautem Fußballgegröle aus der Wohnung gekickt.

 

„Jungs werden gefragt was sie mal werden möchten. Mädchen wen sie mal heiraten möchten“
Doch in der Komik steckt auch ein wenig Tragik: Wer in Ägypten mit 25 Jahren noch nicht verheiratet ist, gilt als alte Jungfer. Ausziehen und sein Leben leben, ist ohne Ehemann vielerorts undenkbar. Allein auf Männersuche zu gehen, ist noch viel undenkbarer. Im Großen und Ganzen heißt das für die unverheiratete Frau: Tee trinken, abwarten und beten, dass Mr. Right – sowohl gut betucht als auch in stattlicher Erscheinung – auf einem Kamel angeritten kommt.
Ghada Abdelaal kritisiert damit den vorherrschenden Sexismus in der ägyptischen Gesellschaft. Sie  schreibt: „Ein kleiner Junge wird gefragt, was er mal werden möchte, während ein kleines Mädchen  gefragt wird, ob sie lieber Hamada oder Khaled heiraten möchte.“ Je gebildeter eine Frau ist, desto schwerer hat sie es unter die Haube zu kommen. Die meisten Männer bevorzugen einen mittleren Bildungsgrad und nicht allzu lange Studienzeiten, denn letztendlich wollen sie eine Mutter für ihre Kinder und keine ehrgeizige Karrierefrau, die auf einem Selbstverwirklichungstrip ist. Gleichzeitig kann auch die Autorin – im Buch nennt sie sich „Bride“ –  nicht leugnen, dass sie ab und an auch gerne einen Ehemann hätte. Zwar hören sich ihre Gründe eher amüsant als ernstgemeint an, aber ein Fünkchen Wehmut ist dennoch zu spüren. Sie zählt die Momente auf, in denen sie sich wünscht verheiratet zu sein: „Wenn die wahnsinnig schwere Gasflasche erneuert werden muss, rufe ich einfach meinen Mann – das ist eine seiner ehelichen Hauptaufgaben!“ oder „Wenn eine meiner verheiraten Freundinnen von ihrem Ehemann angerufen wird, weil sie vergessen hat den Herd  auszumachen und nun die ganze Wohnung brennt, dann will ich gefälligst auch eine Wohnung, die abbrennen könnte.“

 

Doch es gibt Hoffnungsschimmer am jungfräulichen Himmel: Das Ghada Abdelaal mit einer so umstrittenen Thematik so viele Menschen begeistern konnte, zeigt, dass sich Ägypten – nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich – mitten in einem bedeutenden Wandel befindet.

 

Das Buch ist auch bei Gazellen-Shoppen.com erhältlich.

 

Ich will heiraten
Ghada Abdelaal
Lenos Verlag
218 Seiten, 12,50€

 

 

Alte Tradition: Dunkle Schuhcreme und deutsches Theater

Werbeplakat zu "Ich bin nicht Rappaport"

Werbeplakat zu "Ich bin nicht Rappaport"

Von Dihia Wegmann

Anfang Januar bat das Schloßpark Theater Berlin seine Facebook-Fans um Meinungen zu den Werbeplakaten für die Vorführung zu „Ich bin nicht Rappaport“. Im Original aus den 1980er Jahren sind die zwei Rollen des jüdischen Nat und des Schwarzen Midge durch einen Weißen und einen Schwarzen Schauspieler besetzt. Auf dem Plakat des Schloßpark Theaters wird die Rolle des Nat von Dieter Hallervorden besetzt. Die Rolle des Schwarzen Midge wird von Joachim Bliese, der mittels Schminke „schwarz“ angemalt wurde, gespielt.

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Die Berliner Studentin der Medien- & Kulturwissenschaften Kristin Lein hatte eigentlich vor, das Theater darauf aufmerksam zu machen, dass die Tatsache, einen weißen Schauspieler schwarz anzumalen, rassistische Züge habe. „Ich bin ehrlich gesagt fast ein bisschen naiv an die Sache rangegangen. Die Reaktion des Theaters auf meine E-Mail und auf den Protest bei Facebook haben mich dann schnell wieder wach werden lassen.“ Auch Philipp Khabo Köpsell, Spoken Word Performer aus Berlin und Autor der „Akte James Knopf“ verfolgte die Umsetzung des Stückes. Er vermutet, dass das Schauspielhaus sich nicht bewusst sei darüber,  in welcher Tradition sie sich befinden, wenn sie ihre weißen Schauspieler in schwarzer Schminke auf die Bühne schicken.“ Philipp Khabo Köpsell Empfinden nach zeigt die Umsetzung des Theaterstückes, dass Schwarze Menschen in Deutschland nicht als Zuschauer_innen und „partizipierendes Publikum“ wahrgenommen werden. Schwarze Menschen scheinen in der „Gedankenwelt weißer Intendanten“ keine Rolle zu spielen. Neben Kristin Lein und Philipp Khabo Köpsell versuchten auch weitere kritische Facebook-User_innen das Schloßpark Theater über ihre Umsetzung aufzuklären. Aber nicht nur auf Facebook wurde diskutiert, sondern auch die Presse im In- und Ausland nahm sich des Eklats an. Die BBC Online News widmeten sich dem Thema am 10. Januar 2012 und hielten fest „Die als blackface gekannte Technik ist vom Schlosspark Theatre in Berlin für seine letzte Produktion ‘Ich bin nicht Rappaport’  verwendet worden. Vorwürfe des Rassismus leugnet und streitet die Theatergruppe vehement ab.“

 

Stereotype Wahrnehmungen
Für Tahir Della, Vorstandsmitglied der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD Bund) e.V. ist die Kritik an der Umsetzung des Stückes klar: „Die Blackface-Praxis an deutschen Bühnen zeigt zweierlei auf: Zum einen wird ein Stilmittel angewandt, das eindeutig und historisch belegt eine rassistische Tradition hat und zum Zweiten, die damit einhergehende Ausgrenzung schwarzer Schauspieler_innen aus dem Deutschen Theaterleben.“

Diese Praktik, weiße Menschen mittels Farbe als Schwarz erscheinen zu lassen hat ihren Ursprung vor allem, aber nicht nur, in amerikanischen Minstrel-Shows. Die Darstellungen transportierten auf diese Weise eine stereotype Wahrnehmung Schwarzer Menschen und legitimierten auf gewisse Art die unterschiedlichen Stellungen von Weißen und Schwarzen in der Gesellschaft. Eine weiße Person durch z.B. Schuhcreme als Schwarz darzustellen wird „Blackface“ genannt und wissenschaftlich als rassistisch wahrzunehmen.
Die Reaktion des Schloßpark Theaters auf die Kritik konnten viele Menschen nicht nachvollziehen. Eine von ihnen ist ebenfalls Vorstandsmitglied der ISD und Autorin der Novelle „things i think while smiling politely“, Sharon Dodua Otoo. Die gebürtige Britin lebt seit fast sechs Jahren in Berlin und gehörte zu denen, die sich an der Auseinandersetzung mit dem Schloßpark Theater beteiligten. Nach einigen Beiträgen wurden sie und Tahir Della von den Betreiber_innen der Fanseite geblockt. „Der letzte Beitrag, den ich gepostet hatte, war eine Zusammenfassung unser Hauptkritikpunkte. Ich war echt bemüht, mit einigen kreativen Beispielen zu zeigen was genau das Problem für uns war. Und plötzlich darf ich nicht mehr an der Diskussion teilnehmen – aber andere, weniger reflektierte Personen, die ganz offensichtlich beleidigende, sexistische, homophobe sowie rassistische Nachrichten gepostet haben, durften sich völlig ungestört austoben.“

 

Fehlendes Bewusstsein
Auch Tahir Della kritisiert neben der Blackface-Aufführung des Theaters ebenfalls die anschließende Reaktion. Er befürchtet, dass den Verantwortlichen der Schauspielhäuser gar nicht klar sei, dass sie sich seit Beginn der Auseinandersetzungen in zutiefst rassistische Reflexe verstrickt hätten. „Sie verstecken die stattfindende Ausgrenzung hinter vorgeschobenen Argumenten wie z.B. es gäbe im Repertoire für Schwarze Darsteller_innen nicht genügend Rollen oder es gäbe schlichtweg zu wenig Schwarze Schauspieler_innen. In Wahrheit jedoch ist es so, daß sich die Leitungen der deutschen Theater nicht mit den neuen Realitäten auseinandergesetzt haben und es nicht geschafft haben, die zahlreichen Schwarzen Schauspieler_innen zu gewinnen und ihnen die Möglichkeit gegeben haben sich in dem Theaterbetrieb einzuschreiben.“

In diesem Zusammenhang wird die weiße Dominanzkultur und ihr Anspruch auf Definitionsmacht deutlich. Das Schloßpark Theater spiegelt die Denkweise der Mehrheitsgesellschaft wider: Was nicht rassistisch gemeint war, kann auch nicht rassistisch sein. Aus dieser und ähnlichen Reaktionen wird klar:  Rassismus ist vor allem ein Problem der weißen Mehrheitsgesellschaft.
Wenn Sharon Dodua Otoo die Umsetzung des Theaterstückes im internationalen Kontext sieht, wird ihr Unverständnis noch größer. „Ich bin in Großbritannien sozialisiert. Da gilt: “The customer is always right!” Und ich bin immer wieder erstaunt, dass in Deutschland, besonders in Berlin, der Leitsatz eher ‘Der Kunde ist ein Idiot’ zu sein scheint. In London, wären die Plakate auf der Stelle abgehängt worden, man hätte in den großen Zeitungen eine Entschuldigung gedruckt und möglicherweise ein Gespräch mit Vertreter_innen verschiedene Communities gesucht. Doch, wenigstens eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Kritik hätte ich erwartet. Ich finde nach wie vor, das Schlosspark Theater hat gehandelt als wären ausschließlich die weißen Theaterinteressierten ihre einzige Zielgruppe“. Auch Philipp Khabo Köpsell ist mehr als enttäuscht von der Reaktion des Schloßpark Theaters auf die geäußerte Kritik: „Sich über die Einwände derer hinwegzusetzen, die mit Hilfe schwarzer Schuhcreme dargestellt werden – mit der Begründung, ihre Kritik wäre unbegründet und subjektiv und sie selbst überempfindlich – ist an Dreistigkeit kaum zu übertreffen. Es ist die einfachste Form Rassismuskritik zu ignorieren. Mich persönlich stört die Lernrenitenz der Verantwortlichen. Allein das Internet bietet bereits genug Essays und Videoclips, die erklären warum Blackface ein unerwünschtes Stilmittel ist und Schwarze Menschen kein Interesse daran haben, auf diese Weise dargestellt zu werden.“

 

Kritik reflektieren
Eine „rassistisch begründete Besetzungspolitik ist Kern der Kritik, nicht nur am Verhalten des Schlossparktheaters, sondern auch anderer Häuser wie dem Deutschen Theater in Berlin“ stellt Tahir Della fest. Nur wie sollte nach einer rassistischen Handlung mit der Kritik daran umgegangen werden? Kristin Lein hätte sich eine „glaubhafte Entschuldigung in Form eines Zusammentreffens mit Vertretern von PoC (People of Color) wie z.B. der ISD und sofortige Abänderung, bzw. Absetzung des Stückes“ gewünscht. Dies sieht Tahir Della ähnlich, für ihn wäre „eine glaubhafte Entschuldigung für den bisherigen Umgang mit den Befindlichkeiten von Menschen mit Rassismuserfahrung“ angebracht gewesen. Für die Musikerin Krawalla hätte die geübte Kritik für einen Lernprozess genützt werden können. Anstatt die Rassismuskritik direkt abzuwehren würde sie sich wünschen: „Erst mal zuzuhören, sich selbst mal kurz zurück nehmen, die Kritik dann reflektieren und überlegen inwiefern das vielleicht stimmt und was man besser machen könnte.“
Nach wie vor ist offen, ob das Schloßpark Theater sich bewusst der rassistische Praktik bedient oder bis heute nicht verstanden hat, was der Kritikpunkt der Menschen war. Beruhigend: Der Blog Bühnenwatch schaut seit den neuesten „blackface“ Skandalen genauer auf deutsche Theaterbühnen.

DON 2 – DIE JAGD BEGINNT in Berlin

Shah Rukh Khan & Priyanka Chopra (c) Rapid Eye Movies

Shah Rukh Khan & Priyanka Chopra (c) Rapid Eye Movies

Shah Rukh Khan alias DON ist zurück auf der Leinwand!

Pünktlich zur Berline (09.02. – 19.02.12) startet am 16. Februar 2012 der zweite Teil des erfolgreichen Films DON mit Shah Rukh Khan in der Hauptrolle. Dass dieser Aktionfilm aus der Bollywoodschmiede sich zur Berlinane präsentieren wird, hat seinen guten Grund: Wurde dieser Film doch zu großen Teilen in Berlin gedreht. [Read more...]

Wer ist unmöglich zu fassen? DON!
Die Unterwelt Asiens liegt DON bereits zu Füßen. Der skrupellose Mafiaboss kriegt aber nicht genug: Er hat es auf den europäischen Markt abgesehen. In Berlin beginnt Don seinen finsteren Eroberungsfeldzug. Und wieder sind ihm Sonderkommandos und Gangster zugleich dicht auf den Fersen.

 

 

Für Fans und Interessierte, die sich DON zur Berlinale ansehen möchten, haben die Veranstalter die wichtigsten Fragen und Antworten zur Premiere und weiteren Vorstellungen auf ihrer Webseite übersichtlich zusammen gefasst. Einfach hier klicken!

 

 

 

BUCHTIPP: Schrecklich schönes Afrika von Margit Maximilian

Von Saboura Beutel

Afrika – die Schöne und das Biest?

Es ist „schrecklich“, „schön“ und wie das Cover suggeriert „schwarz“ und fern – ein Buch, das von einem widersprüchlichen Afrika handelt und versucht, uns die Komplexität des Kontinents ein Stück näher zu bringen. Die österreichische Journalistin Margit Maximilian beschreibt in vierzehn kurzen Reportagen die Eindrücke und Erfahrungen ihrer langjährigen Berichterstattung für den Österreichischen Rundfunk aus dem Afrika südlich der Sahara.

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Angefangen bei den Talibé-Koranschülern des Senegal, über die afrikanische Schönheitsindustrie hinweg, bis hin zur „Jagd auf weiße Farmer“ in Simbabwe und zum post-Apartheid Südafrika werden alle erdenklich afrikanischen, aktuellen Themen und politischen Figuren angeführt: Wirtschaftsflüchtlinge, Kindersoldaten, die Al-Kaida in Mali, African Women, die Spaltung des Sudan, die gefangenen Journalisten Eritreas, Mugabes Simbabwe – und Mandelas Südafrika.

Die Autorin schafft es, diese Bandbreite an eindringlichen, schwierigen Themen durch eine sehr lebendige und bildhafte Sprache an den Leser zu bringen. Man folgt der Reporterin auf Schritt und Tritt in das Schicksal der betroffenen Länder und ihrer Menschen. Dabei erklärt sie auch das Dilemma einer fremden Reisenden: Wie sie als weiße Journalisten manchmal zur finanziellen „Melkkuh“ degradiert wird oder mit der westlichen Berichterstattung gar Schuld an den ausbleibenden Touristen in Mali tragen solle.

Doch lieber „Mama Afrika“?

Frauen und die Stärke ihrer Handlungsfähigkeit sind ein immer wiederkehrendes Motiv in Maximilians Schilderungen Afrikas. Da wäre beispielsweise Madame Diouf, die mit ihrer NGO versucht, junge Afrikaner davon abzuhalten den Fehler zu begehen, dem ihr Sohn zum Opfer fiel: Anstatt die Zuflucht in Europa, fand er den Tod im Mittelmeer. Auch die Samburu-Frauen Kenias, die das erste Frauendorf in Ostafrika gründeten, erzählen von dieser Women Power.

Untermalt werden die Einblicke durch reiche Zusatzinformationen und Erklärungen zu den politischen und historischen Hintergründen der jeweiligen Länder. Dadurch erhalten die persönlichen Einblicke eine abgerundete Tiefe, die zu erschaffen nur eine erfahrene Afrika-Journalistin im Stande ist.

Ein Buch, das versucht uns aus unserem Schwarz-Weiß-Denken hinauszuführen und dennoch an der Oberfläche darin verhaftet bleibt: Auf die Nachfrage, warum der exotisierend wirkende Einband ein wenig aufmacherisch erscheint, gab es die Antwort, dass das Buch laut des Verlags ja auch irgendwie Interesse wecken müsse.

Schwarz-Weiß, Gelb-und-Grün

Daher wohl auch die anmutenden Poesie – obwohl man beim Lesen nicht vergessen darf, dass dies keine erdachten Kurzgeschichten mit wundervollen Pointen sind, sondern die Schicksale wahrhaftiger Akteure, die den politischen und sozialen Herausforderungen ihrer Gesellschaften von Tag zu Tag mit großer Schwierigkeit begegnen.

Diejenigen, die Maximilians Reportagenband aus Neugier in die Hand nehmen, werden sicherlich einiges über diesen unglaublich diversen Kontinent mitnehmen. Man kann für Afrika nur hoffen, dass westliche Journalisten sich weiterhin für die Belange unseres zweitgrößten Kontinents einsetzen, wie „schrecklich“ oder „schön“ diese auch sein mögen.

Margit Maximilian
Schrecklich schönes Afrika
Reportagen aus einem widersprüchlichen Kontinent
192 Seiten, 8 Seiten 4c-Fotos
Im Verlag Kremayr & Scheriau, 22€

 

BUCHTIPP: Ausgeblendet von Maïssa Bey

Von Azyadé Hana Douniazed

Frankreich in den 1990er Jahren. Drei Unbekannte sitzen in einem Zugabteil: ein etwas betagter Franzose, der mit zwanzig als Militärdienstleistender im Algerienkrieg war. Eine Algerierin, während des Befreiungskriegs noch ein Kind, die in Frankreich Schutz vor dem islamistischen Terrorismus in ihrem Land sucht. Ihr Vater wurde damals von der französischen Armee festgenommen, gefoltert und umgebracht. Der Verlust ihres Vaters beschäftigt die Frau bis heute. Und Marie, eine junge Französin, die Algerien nur aus den Erzählungen ihres Großvaters kennt, eines „Pied-noir“, der in Algerien geboren wurde und 1962, nach der Unabhängigkeit Algeriens, das Land verlassen musste. Er schwelgt in schwärmerischer Nostalgie.

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Bei der Lektüre ihres Buches „Der Vorleser“ von Bernard Schlink, denkt die Frau während der Zugfahrt an den Algerienkrieg. Beide kommen ins Gespräch. Der Leser verfolgt vor allem die Gedanken des Mannes, der provoziert durch die Fragen der Frau, an seine Zeit in Algerien. An seine Kamaraden, an die Fellagas, wie die Franzosen die algerischen Unabhängigkeitskämpfer nannten und an Folterung. „Es ist, als hätte man die Ventile geöffnet, um den Schmutz herauszulassen, den ganzen Schlamm der Vergangenheit, die plötzlich so ganz nah und so greifbar erscheint. Als würde man mit dem Finger über eine alte Narbe streichen, die man verheilt glaubte. Sie betastet und ein leichtes Nässen spüren, das sich nach und nach zu einem immer stärker auslaufenden und nicht mehr aufzuhaltenden Eiterherd verwandelte.“

Es kommt zu einer Art Gespräch, in deren Verlauf sich herausstellt, dass er in jenem Dorf stationiert war, aus dem die Frau stammt, und dass er, so muss er sich am Ende fast qualvoll eingestehen, an der Folter ihres Vaters beteiligt war. Doch er bleibt sehr vage, äußert sich nicht dazu, bis zum Schluss, wo er doch einen Ansatz wagt.

„Ausgeblendet“ (Entendez-vous dans les montagnes…) ist eine untypische Erzählung; zu Recht lautet der Untertitel „Fragmente“. Die Sprache ist nüchtern, die Sätze sind meist kurz, enden oft mit drei Punkten, es werden viele Fragen aufgeworfen, die nicht alle beantwortet werden, und die nach dem derzeitigen Stand der Geschichtsaufarbeitung sowohl in Frankreich als auch in Algerien noch schmerzhaft offen sind.
Die Erzählung lässt einen beim Lesen nicht los. Sie stellt die wichtige Frage des Umgangs mit der Aufarbeitung der Geschichte: 2012 feiert Algerien 50 Jahre Unabhängigkeit. Maïssa Bey stellt Fragen in den Raum, klagt nicht an, aber fordert Position.

Kennt man sich mit der Problematik des Algerienkriegs aus, kann man sich bei der Lektüre bereits vieles erschließen oder denken, doch verfolgt man die Gedankengänge der Figuren dennoch gespannt und ist am Ende doch über die Ehrlichkeit und die Zurückhaltung überrascht.
Die Übersetzerin hat es verstanden, Maïssa Beys Stil ins Deutsche zu übertragen. Der Text ist im französischen sowie im deutschen gleichermaßen stark.

Maïssa Bey
Ausgeblendet
Aus dem Französischen von Christine Belakhdar
Verlag Donata Kinzelbach
88 Seiten, 16€

Geschenk-Tipp: Die kuhlen Yoga-Kühe

Wer Weihnachten feiert, weiß, dass es nicht immer ruhig und entspannt zugeht. Geschenke besorgen, Weihnachtsbaum auswählen, durch überfüllte Kaufhäuser hecheln und natürlich mit den Lieben genüsslich herzhaft speisen. Besonders wichtig: Sich im Stress die Laune nicht verderben zu lassen!

Wer in den kommenden Wochen den einen oder anderen ausgleichenden Moment sucht, der sollte sich einmal in sein geschmücktes Wohnzimmer stellen und es  mit der entspannenden Yoga-Übung “Der halbe Spekulatius” aus Fröhliche Weihnachten mit den Yoga-Kühen versuchen.

Die sechs Kapitel namens: “Das Christkind erwarten”, “Die Vorfreude genießen”, “Weihnachten für Fortgeschrittene”, „Den Heiligabend spüren”, “Alle Jahre Wiederkäuer” und “An den Feiertagen entspannen” machen schon beim Betrachten gute Laune und ist ein Bildband für die ganze Familie. Nachahmen sehr zu empfehlen!

Dem Buch ist ein übersichtliches und großes Poster mit den besten Übungen beigelegt.

Zum Autor: Klaus Puth, Jahrgang 1952, lebt als Zeichner in Muuuuhlheim nahe Frankfurt am Main. Zuletzt sind von ihm im Eichborn Verlag erschienen: ”Du bist echt kuhl!“ und der Bestseller ”Yoga für Kühe“ (beide 2007).

Fröhliche Weihnachten mit den Yoga-Kühen
9.95 Euro, 18.90 sFr
Eichborn Verlag
ISBN:9783821860404
48 Seiten, mit eingelegtem Poster

Marlon Roudette: “An Weihnachten werde ich im Flugzeug sitzen”

von Mana Alia Mohammed

Im Sommer 2006 kam man an einem Hit nicht vorbei: „Big City Life“ von Mattafix. Ein Ohrwurm, auch dank der unverkennbaren Stimme von Frontmann Marlon Roudette. Der versucht sich jetzt als Solo-Künstler und landete mit seiner ersten Single „New Age“ prompt einen Nummer-1-Hit.

Gazelle traf den 30-jährigen Londoner mit karibischen Wurzeln an einem regnerischen Wintertag kurz vor seinem Tourauftakt im Berliner Columbia Club auf eine Tasse Tee.

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Marlon, Glückwunsch zum Riesenerfolg deines Albums! Erzähl mal ein bisschen über den Entstehungsprozess.

“Songs sind ein wenig wie Kinder, Du hast viel Liebe und Energie in sie investiert und es ist wirklich schwer, einen dem anderen vorzuziehen. “Storyline” war lange Zeit mein Favorit, deshalb habe ich ihn auch als ersten Song ausgewählt. Ich glaube, es lag daran, dass ich ihn während der Entstehungsphase am wenigsten gehört habe. Er war schnell fertig, im Gegensatz zu Songs wie “New Age” oder “Hold On Me”, von denen wir eine Version nach der anderen produzierten, bis es sich richtig anfühlte. Ich höre “Storyline” am liebsten im Auto. “Riding Home” mag ich auch sehr. Mit diesem Song wollte ich beschreiben wie es ist, an zwei Orten Wurzeln zu haben: Bei mir sind das London und St. Vincent in der Karibik.”

 

Du bist zum ersten Mal solo unterwegs. Wie fühlt sich das an?

“Es ist großartig! Der kreative Schaffensprozess des Albums war teilweise schwierig, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch keinen Plattenvertrag hatte und ich oft Leute um einen Gefallen bitten musste. Wenn etwas nicht so lief, wie es sollte, war einzig und allein ich selbst dafür verantwortlich, kein anderer. Ich musste mich kreativ gesehen nochmal doppelt anstrengen.

Auf Tour ist alles sehr viel leichter, es gibt keine Machtkämpfe, alles ist klar geregelt und aufgeteilt. Jeder trägt seinen Teil bei. Ich habe ein tolles Team von Leuten um mich. Das ist mir wichtig, denn ich möchte das hier noch eine ganze Weile machen!” (lacht)

 

Was war die Intention hinter dem Titel Deines Albums, “Matter Fixed”?

“Es ging auch darum, einer Band Respekt zu zollen, die sehr, sehr wichtig für mich war. Für mich ist Mattafix der Ausgangspunkt für alles, für meine Solokarriere, die Möglichkeit, die Welt zu bereisen. Ich wollte mit dem Namen meines ersten eigenen Albums eine Zeit in meinem Leben huldigen, die sehr besonders war. Wir waren zwei völlig unbekannte ‘London youngsters’, die plötzlich international bekannt wurden. Und wer weiss, vielleicht wird es ja irgendwann ein neues Mattafix-Album geben.”

 

Dein Vater ist Musikproduzent ist, deine Stiefmutter ist die Rapperin Neneh Cherry. Inwiefern hat Dich dieser familiäre Einfluss geprägt?

“Ich bin in erster Linie mit meiner Mutter aufgewachsen, die auch sehr kreativ ist. Sie ist Künstlerin und  Designerin und unterrichtet auf St. Vincent Kunst, also hatte ich durch sie schon eine Grundlage. Wenn ich als Kind bei meinem Vater war, traf ich auch Musiker wie Massive Attack, All Saints und andere, was natürlich sehr aufregend war. Neneh hatte zu dem Zeitpunkt viele Auftritte und einmal war ich bei einem Konzert von Radiohead, für die sie die Vorband war. Es war teilweise surreal. Ich glaube, dass es einen auf dem Teppich bleiben lässt wenn man Leute in seiner Familie hat, die berühmter und erfolgreicher sind als man selbst.”

 

Du hast einige Zeit in St. Vincent verbracht….

“Ich bin in London geboren und aufgewachsen und war dort, bis ich neun Jahre alt war. Dann zog ich mit meiner Mutter nach St. Vincent und lebte dort, bis ich 17 Jahre alt war.”

 

In einigen der Songs singst und rappst Du auch in karibischen Dialekt.

“Ja, bei “Didn’t I” und “10 Million”. Der Rap in “Riding Home” ist eher ein so ein London Ding, mit ein oder zwei Erwähnungen von St. Vincent.”

 

Das Booklet deiner CD sieht aus wie ein buntes Erinnerungsalbum.

“Ich  hatte von Anfang an große Lust auf eine Collage, einfach weil es zur Vielfalt des Albums passt. Ich fand, dass die Stimmung aller Songs nur durch diese Art von Mischmasch visuell dargestellt werden kann. Also setzte ich mich wochenlang zu Hause hin und sammelte und scannte alles, was mir etwas bedeutete: Fotos, Geburtstagskarten, Geldscheine, Pässe, Videos, alles, was eine Rolle in meinem Leben gespielt hatte. Zum Teil sind es sehr persönliche Bilder, Fotos von meiner Mutter, meinem Vater, einer Ex-Freundin, Fotos von mir als Kind, von meinen Schwestern, es ist alles da drin.”

 

Fühlst Du Dich eigentlich britisch?

“Ich würde sagen, London ist mein physisches Zuhause, spirituell ist St. Vincent meine Heimat. Ich habe einen Londoner Akzent, deshalb komme ich oft sehr britisch rüber, aber ich habe mich nicht immer in London zu Hause gefühlt. Es kann dort sehr anstrengend sein, aber ich habe mich eingelebt und jetzt möchte ich in keiner anderen Stadt leben, weil es der perfekte Ort für das ist, was ich tue.”

 

Heutzutage kommt keiner mehr am Internet vorbei. Du auch nicht?

“Ich bin hin- und hergerissen. 95 Prozent der Kommentare auf deiner Website sind meist positiv und die restlichen fünf sind wirklich verletzend, aber so ist das nun mal. Das ist okay, so ist die Gesellschaft. Ich habe aufgehört alles, was über mich geschrieben wird, zu lesen, aber ich kommuniziere natürlich mit meinen Fans, ungefähr 50.000 habe ich auf meiner Facebook-Seite. Natürlich teile ich ihnen mit, was gerade in meinem Kopf vorgeht. Die Online-Revolution hat dem Künstler mehr Macht über sich und seine Darstellung in der Öffentlichkeit gegeben. Jetzt haben die Künstler eine eigene, direkte Stimme und können sich selbst präsentieren. Journalisten lesen, was man auf Facebook oder Twitter geschrieben hat. Bei fast jedem Interview, das ich gebe, fragen sie mich nach meinem letzten Status-Update.”

 

Jetzt ist Weihnachtszeit. Feierst Du Weihnachten oder ein anderes Fest und wenn ja, wie?

“Ich werde dieses Jahr an Weihnachten im Flugzeug sitzen, auf dem Weg in die Karibik, nach St. Vincent. In England ist Weihnachten am 25. Dezember. Am 24. Dezember werden wir ein Video für die nächste Single drehen. Weihnachten wird sicher wichtiger für mich sein, wenn ich mal eigene Kinder habe. Im Moment aber nicht. Ich weiß oft nicht einmal, welcher Tag der Woche ist. Ich denke, die Weihnachtszeit ist für viele Menschen, ganz unterschiedlicher Glaubensrichtungen wichtig, weil man mit der Familie zusammen kommt. Aber für diejenigen, die mit alleinerziehenden Eltern aufgewachsen sind, kann diese Jahreszeit auch eine ganz andere Bedeutung haben, weil es eine verwirrende und teilweise anstrengende Zeit ist. Was ich gar nicht mag ist der kommerzielle Aspekt. Ende Oktober, Anfang November kommen die ersten Weihnachts-Werbespots in Fernsehen und ständig heißt es “Kaufe!”, „Spende!“. Das ist nicht mein Ding.”

 

Bald ist auch Neujahr. Worüber wirst Du am meisten reflektieren?

“Ich reflektiere ständig. Das ganze Jahr war unglaublich. Im Januar wusste ich noch nicht einmal, ob ich jemals ein Solokünstler werden würde. Ich hatte noch keinen Plattenvertrag und jetzt sitze ich hier und wir sprechen, ich hatte 2011 einen der erfolgreichsten Songs in Deutschland und denke, ‘das ist das Musikgeschäft, es ist wirklich eine Achterbahnfahrt’. Das ist das erste Neujahr nach meinem Erfolg, also werde ich sicher nochmal über all das nachdenken, was passiert ist.”

Gazelle-wieder-als-Print AKTION!

Seit der Aborettungsaktion im April sind nun einige Monate vergangen. Wir haben unheimlich viel positives Feedback und Unterstützung erfahren und erleben dürfen, wie sehr unseren LeserInnen die Gazelle am Herzen liegt. Danke dafür! Einige Gazellen fragen uns nun seit ein paar Wochen, wann sie denn nun endlich wieder ihre Gazelle in der Hand halten können. Ganz einfach: 550 Aboerklärungen haben wir schon, 450 Aboerklärungen brauchen wir noch, damit es losgehen kann – denn erst wenn 1000 neue Erklärungen zusammen sind, können wir unsere Arbeit wieder aufnehmen.

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Wer nun eine Aboerklärung abgeben möchte, schicke einfach eine Email an abo@gazelle-magazin.de mit folgendem Satz:

Ja, ich VOR- UND NACHNAME möchte Gazelle ein Jahr lang verbindlich ohne weitere Verpflichtungen zum Jahresabopreis von 18€ inkl. Versandkosten abonnieren.

Wer also auch keine Lust hat in anderen Frauenmedien Artikel wie WIE ÜBERLEBE ICH OHNE MANN o. WARUM GEHT ER MIR NICHT AN DIE WÄSCHE zu lesen oder Bilder wie in diesem Beispiel zu betrachten:

Modestecken auf Augenhöhe sehen anders aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

dann ist Gazelle DIE Alternative. Ein Frauenmedium, dass seine LeserInnen auf Augenhöhe begegnet.

In diesem Sinne,

Euer Gazelle Team

My Gazelle zurück als Print!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*Der Gazelle Geschenkkalender 2012!*

Liebe Gazellen,

12 Tage lang präsentiert Gazelle täglich ein Gazelle Geschenk. Am Ende des Tages wird ein/e Gewinner/in ermittelt.

Viel Spaß und Glück beim Gazelle Geschenkkalender!

Mehr zum Geschenkkalender hier.

 

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GESCHENK NO. 1

Ein eleganter Schal sowie eine Stoffbrosche zum Anstecken.

 

 

GESCHENK NO. 2

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GESCHENK NO. 4

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Der Roman "Ali, der Tinnitus und ich"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kurzarm T-Shirt in Schwarz. Gesponsert vom Berliner Verein CrossKultur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GESCHENK NO.7

Eine Auswahl an Baskenmützen. Wer gewinnt, darf sich eine Wunschfarbe aussuchen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Spannendes Interview Buch "BOLLYWOOD IM GESPRÄCH" mit einer Packung Räucherstäbchen zur Auswahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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GESCHENK NO. 10

Eine traumhaftschöne Tikka - Indischer Stirnschmuck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gazelle Geschenkkalender ab 9.12.11

Ab dem 09.12.11 startet Gazelle mit einem Geschenkkalender für ihre treuen AbonnentInnen und Neu-AbonnentInnen.

Jeden Tag wird ein neues Geschenk präsentiert und nimmt ihren Weg auf zu den glücklichen GewinnerInnen.

Wer kann mitmachen?

Alle Gazelle AbonnentInnen und jene, die eine Aboerklärung abgeschickt haben.

Kann ich auch nach dem 6.12.12 mitmachen

Ja. Jeden Tag wird neu gelost. Daher können wir jeden Tag neue Teilnehmer berücksichtigen.

Wie ist der Ablauf?

Jeden Tag wird ein Geschenk präsentiert. Es wird ein/e Gewinner/in ausgelost und via Email darüber informiert und das Geschenk verschickt. Wer einmal gewonnen hat, kann kein weiteres Mal an der täglichen Verlosung teilnehmen. Dafür steigt die Gewinnchance für die anderen TeilnehmerInnen. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)

Wer noch schnell mit dabei dein möchte -> Gazelle Abo-Erklärung!

Viel Glück und Freude beim Mitmachen!

Ihr Gazelle Team