Gutes kann noch besser werden: Der aufgefrischte Mazda CX-5

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Von Solveig Grewe

Gutes kann immer noch besser werden. Mazda verspricht sich jetzt nach knapp drei Jahren mit einem kleinen Facelift für den erfolgsverwöhnten CX-5 ein noch besseres Durchsetzungsvermögen in seiner Liga. Weil die Formensprache Kodo im CX-5 debütierte und so gut ankommt, bleiben die optischen Veränderungen bei dem SUV sehr behutsam. Der Kühlergrill wurde gestrafft und ein wenig plastischer modelliert. Neben neuen Karosseriefarben und aufgepepptem Felgendesign sorgen jetzt Voll-LED-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht und LED-Nebelleuchten für den besseren Durchblick; bei Nachtfahrten regulieren adaptive Scheinwerfer auf Wunsch automatisch die Leuchtweite des P1140425Fernlichts, um Entgegenkommende nicht zu blenden. Das war es auch schon mit den neuen äußerlichen optischen Reizen.

Doch was mindestens genauso viel zählt, wenn nicht sogar mehr, sind die inneren Attribute. Da haben die Japaner jetzt noch eins draufgesetzt und den Weg zur Premiumanmutung noch ein Stück weiter beschritten. Im Cockpit wirken Armaturentafel und Mittelkonsole mit Chrom- und Vinylapplikationen hochwertig und fühlen sich auch so an. Auch der Beifahrer kann sich auf seinem Sitz rauf und runter beamen und auf Wunsch von einer Sitzheizung verwöhnen lassen. Die Implantation des neuen Infotainment-Systems MZD Connect aus dem Mazda 3 bringt nun auch in den größeren Bruder das Internet. Die Navigation erfüllt ihre Aufgabe mit Verkehrsdaten in Echtzeit, nach P1140428Herzenswunsch darf kann getwittert und gechattet werden. Eingehende mails lässt man sich am besten auch gleich vorlesen, das ist sicherer. Auf ein Head Up-Display, mit dem sich die Augen des Fahrers auf das Gesichtsfeld vor dem Auto konzentrieren sollen, haben die Japaner im CX-5 allerdings verzichtet. Gesteuert wird WZD Connect im stehenden Fahrzeug über das 17,8 Zentimeter große Farb Display mit Touchscreen oder über den Drehregler, für den die mechanische Handbremse auf dem Mitteltunnel Platz machen. musste. Ihre Aufgabe übernimmt nun eine elektrische Parkbremse.

Der 2,2 Liter Diesel mit 150 PS, den Mazda auch noch mit 175 PS anbietet, hängt gut am Gas und treibt den CX-5 in Kombination mit dem knackigen Sechsganggetriebe forsch durch das hügelige Umland von Barcelona. Das P1140416überarbeitete Fahrwerk wirkt straff, aber nie unkomfortabel. Auch in schneller genommenen Kurven assistiert der Allradantrieb, lenkt bei Bedarf bis zu 50% Kraft auf die Hinterräder und verhilft zu unaufgeregtem Fahrverhalten. Der Spurt aus dem Stand auf 100 km/h hat sich nach 9,5 Sekunden erledigt, in der Spitze sind bis zu 201 km/h drin. Erhöhte Aufmerksamkeit schenkt der neue aktive Spurhalte -Assistent dem Fahrer. Droht er, die Fahrbahn zu verlassen, bringt ihn ein sanfter Lenkeingriff wieder auf den rechten Weg zurück. Zusätzliche wertvolle Unterstützung erhalten CX-5 Fahrer jetzt von dem Assistenten, der auch für Hindernisse beim Rückwärtsfahren bremst und dem, der beim Ausparken vor querendem Verkehr warnen.

 

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Zu den bisher angebotenen beiden 2,0 Liter Benzinern mit 160 PS und 165 PS gesellt sich jetzt ein neuer 2,5 Liter Benziner mit 192 PS – ausschliesslich in Kombination mit einer sechsstufigen Automatik und Allradantrieb – der vor allem mit Laufruhe, aber weniger mit Temperament glänzt. Die Preise für den aufgefrischten CX-5 beginnen bei 24 190 Euro.

Mazda CX – 5 Skyaktiv –D 150 AWD, Vierzylinder, 150 PS, Höchstgeschwindigkeit: 197 km/h, Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 9,4 sec., Verbrauch: 5,2 Liter /100 km, Preis: 34 990 Euro