EHF_Sylvia Nagel

Eine Handvoll Fragen an… Sylvia Nagel

In deutschen Chefredaktionen gibt es zu viele Männer. Sylvia Nagel will das ändern. Da passt es gut, dass die studierte Romanistin und Philosophin schon früh dem Journalismus und Filmemachen verfallen ist. Und auch ihr Händchen für schwierige Protagonisten hilft ihr sicher im Ringen mit den Alphatieren auf den Chefetagen. Seit zweieinhalb Jahren engagiert sich Sylvia Nagel mit viel Überzeugung im Vorstand von ProQuote Medien. Die Antwort auf die dritte unserer Handvoll Fragen fiel ihr deshalb besonders leicht.

Mir wäre mal wieder nach…

einem schönen, langen Urlaub im Warmen, Tauchen, faul in der Sonne liegen, lesen, Seele baumeln lassen.

Ich träume von…

einer Welt, in der Frauen und Männer wirklich gleichberechtigt sind, Führungsposten nicht immer wieder unter Männern ausgeklüngelt werden, Kinder kriegen und versorgen nicht eine Frage des Geldes ist, sondern es genügend Kitaplätze und flexible Arbeitszeiten für Männer und Frauen gibt, in denen Kinder keinen Karriereknick bedeuten; die Diskussion um Pegida nicht mehr notwendig ist, weil auch Menschen mit anderer Nationalität nicht als Bedrohung empfunden werden.

Quote: Pro oder Kontra?

Eindeutig pro, sonst würde ich mich ja nicht bei ProQuote Medien e.V. engagieren. Im 21. Jahrhundert sollten wir eigentlich weiter sein, aber leider ist es nicht so. 50 Prozent Frauen und 50 Prozent Männer auf allen Ebenen fördern die Kreativität und nutzen allen Unternehmen, das ist längst wissenschaftlich bewiesen.

Geld? Macht? Einfluss?

Geld ist schön, wenn man genug davon hat, aber nicht alles. Macht ist gut, wenn sie nicht missbraucht wird. Und Einfluss macht Spaß, wenn man mitgestalten kann – ohne andere an die Wand zu drücken.

Gazellen sind für mich…

feingliedrige, schlanke Wesen, die über die Savanne „fliegen“ – würde auch gerne manchmal fliegen können.

Hier könnt Ihr nachlesen, wer sich bisher Einer Handvoll Fragen gestellt hat.