Warum Inderinnen manchmal Hunde heiraten

Von Nicole Karimi


Logo_WusstestDuschon.inddHast du schon gewusst, dass…
Frauen in Indien manchmal mit einem Hund vermählt werden? Wie soll man sich solch eine Ehe überhaupt vorstellen? Lebt dann die junge Frau mit ihrem Hund etwa wie mit einem Mann zusammen?

Erst kürzlich ist auf der Internetseite der „India Times“ ein Video er­schienen, in dem berichtet wird, dass eine junge Frau namens Mangli Munda mit einem Hund vermählt wurde. Die Kosten für solch eine Hochzeit sind erstaun­licherweise ebenso hoch wie bei einer normalen Eheschließung. Die Eltern der Braut mussten diese finanzielle Bürde deshalb auf sich nehmen, da der Dorf­priester (pandit) festgestellt hatte, dass Mangli Munda verflucht sei. Nur durch diese Hochzeit – mit einem Hund – könne Munda von ihrem Fluch befreit werden, werde doch der Fluch sofort nach der Eheschließung allein auf den Hund übertragen. Mangli Munda könne daraufhin ganz ohne Bedenken eine völlig normale Ehe – mit einem Mann – eingehen. Allerdings müssen ihre Eltern dann erneut für alle Kosten aufkommen.

Die Braut geht demnach keine echte Ehe mit einem Hund ein, sondern lediglich eine rituelle Scheinehe, wodurch sie von ihrem Fluch befreit werden kann. Der Hund bleibt ihr jedoch weiterhin als Haustier treu – sofern er bei all dem auf sich geladenen Übel überhaupt noch ein schönes Hundeleben führen kann!


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