EHF_Sabine Heinrich

Eine Handvoll Fragen an… Sabine Heinrich

Wer seine Ohren gespitzt Richtung 1Live hält, kennt ihre Stimme bereits seit Jahren. Die Rede ist von Sabine Heinrich, die nicht nur Radio, sondern auch Fernsehen kann. Privatfernsehen genauso wie öffentlich-rechtliches. Nachdem sie 2010 auf ProSieben mit Kollegen Matthias Opdenhövel und Stafan Raab nach dem Star für Oslo mit Ausschau hielt, moderiert Heinrich heute im WDR diverse Sendungen wie Gewissensbisse – Frau Heinrich und die 7 Todsünden oder aktuell ganz ohne Schweinereien Frau Heinrich kommt. Heute aber schaut sie erst einmal auf Eine Handvoll Fragen bei uns vorbei. Lust bekommen, mehr von ihr zu lesen? Kein Problem, die Frau kann auch schreiben. Voilà: Sehnsucht ist ein Notfall

 

Mir wäre mal wieder nach…schlicht sein. Ich bin seit einigen Wochen sehr viel unterwegs und verbringe fast jede Nacht woanders. Das liebe ich an sich – neue Eindrücke, neue Menschen, Geschichten und Bilder. Aber gerade ist meine Festplatte etwas voll und ich müsste mal defragmentieren und das sind die Tage, an denen ich am liebsten im Bademantel auf der Treppenstufe sitzen möchte und doof in den Raum gucken will. Das hält aber nicht lang an, dann will ich wieder losziehen: neue Eindrücke, Menschen, Geschichten…

Ich träume von…Gesprächen, die ohne Platzhalter und Eitelkeiten auskommen. Oft frage ich mich: Wieso erzählen wir so viel und sagen dabei so wenig?  Ich fasse mir da auch an die eigene Nase. So oft kommen wir in Gesprächen nicht auf den Punkt und schwurbeln aneinander vorbei. Schade.

Quote: Pro oder Contra? Ich kann beide Positionen verstehen: Quote ja, weil sich oberhalb der gläsernen Decke sonst nichts ändern wird. Warum auch, könnte ja ungemütlich werden. Die Jungs bleiben gerne unter sich. Quote nein: Ich würde da auch nicht allein wegen meines Geschlechts hingesetzt werden wollen und dieser populistische Verdacht haftet jeder Frau still an. Ich stelle aber auch bei vielen Frauen fest, dass die gar keine Lust auf “da oben” haben und diese Entspanntheit mag ich eben auch. Ich glaube, es ist an der Zeit, eine Zwischendecke einzuziehen: Aus der zweiten Reihe lässt es sich oft viel klüger entwickeln, gestalten und steuern.

Geld? Macht? Einfluss? Tja…das meine ich. Geht es denn noch um Macht, Geld und Einfluss? Oder ist das am Ende sehr gestrig? Siehe “Generation Y”.

Gazellen sind für mich…erstmal geschmeidig, schnell und edel. Aber die männliche Gazellen sind eben auch wenig zeitgemäß… “Männliche Gazellen leben in den ersten Lebensjahren in eigenen Junggesellenherden, ehe sie territorial werden. Dann beanspruchen sie alle Weibchen, die ihr Revier betreten, das sie gegen konkurrierende Männchen verteidigen.” (Quelle: Wikipedia)