Fast verheiratet: Ab 12. Juli 2012 im Kino

© Universal Pictures, Fast verheiratet

© Universal Pictures, Fast verheiratet

Von Bettina Scriba

Es fängt alles rosarot an. Nicht nur, weil es zwischen Violet und Tom auf einer Silvesterparty funkt und Liebe auf den 1. Blick ist. Sondern auch, weil Tom an diesem Abend als rosaroter Hase verkleidet ist. Violet verbringt die letzten Stunden des alten Jahres als Prinzessin Diana.

Der Alltag beginnt
Ein Jahr später macht Tom (dargestellt von Jason Segel) seiner Violet (Emily Blunt) einen Heiratsantrag, bei dem zwar fast nichts wie geplant abläuft, doch das Ja am Ende ist ja das Wichtigste. Und das sagt sie.

Die Verlobungsfeier und das gemeinsame Leben in San Francisco genießen die beiden und beginnen mit den Hochzeitsvorbereitungen. Doch dann ziehen erste Wolken auf. Violet bekommt eine befristete Stelle an der University of Michigan angeboten. Tom, der kurz vor der Beförderung steht, gibt kurzerhand seinen Job auf. Beide ziehen um und schaufeln sich durch die Schneemassen der harten Winter in Michigan. Aus den geplanten zwei Jahren werden vier. Die Tage und Wochen ziehen vorüber, die Hochzeit muss warten und Tom wird zunehmend unzufrieden. Violet erzählt er davon nichts, verändert sich allerdings nicht nur psychisch sondern auch optisch sehr stark. Sie blüht in ihrer Arbeit auf, lernt neue Leute kennen. Und nach und nach schlittern die beiden in eine handfeste Krise. Ob die beiden es am Ende doch noch vor den Traualter schaffen? Ansehen und herausfinden!


Was Sie erwartet

Die Liebesgeschichte „Fast verheiratet“ ist romantisch (schließlich geht es um frisch Verliebte!) und bringt zugleich viele Qualitäten einer Komödie mit. Ein schönes Slapstick-Beispiel: Violet will sich mit Tom in einen Schneehaufen fallen lassen und rumknutschen. Er zögert, lässt sich dann doch überreden, hüpft auch und knallt prompt auf einen Hydranten, der sich unter dem Schnee befindet.

Der Film ist nette Kinounterhaltung mit ein paar Längen, aber kein Must-See und hat weniger Tiefgang als zum Beispiel „Lachsfischen im Jemen“ (ebenfalls mit Emily Blunt). Dafür wirken Blunt und Segel sehr authentisch und sympathisch. Sehr lustig fand ich den Showdown zwischen Krümmelmonster und Elmo.


Das sagt die Filmcrew

© Universal Pictures, Fast verheiratet

© Universal Pictures, Fast verheiratet

Regisseur Nicholas Stoller: „Wir wollten einen Film drehen, der emotional komplex ist, doch natürlich schrieben wir das Ganze als breit angelegte Komödie. Wir wollten kein einziges Problem auslassen, dem man begegnet, wenn man vor hat zu heiraten.“

Emily Blunt: „Die Geschichte handelt von grundlegenden Aspekten einer Beziehung. Sie zeigt, wie die Dynamik sich täglich ändern kann, je nachdem wie eine Person sich fühlt und sich das auf die andere auswirkt. Sie fängt ganz hervorragend das ewige Tauziehen zwischen zwei Personen ein, aber eben auch all die wundervollen Dinge, die sich entwickeln können, wenn man sich liebt.“

Jason Segel: „Tom hat diese Vorstellung im Kopf, dass man in Beziehungen manches einfach aushalten und aussitzen muss. Deine Aufgabe als Mann ist es, die Frau glücklich zu machen. Mehr nicht.“

„Fast verheiratet“ kommt am 12. Juli 2012 in den deutschen Kinos.

 

Originaltitel: The Five-Year Engagement
Darsteller:
Jason Segel (How I Met Your Mother, Nie wieder Sex mit der Ex, Die Muppets, Beim ersten Mal, Slackers)
Emily Blunt (Der Teufel trägt Prada, The Royal Family, Dan – Mitten im Leben!, Young Victoria, Wolfman)
Chris Pratt (Zero Dark Thirty, Ten Year, O.C. California, Everwood)
Alison Brie (Save the Date, Scream 4, Montana Amazon)
Rhys Ifans (Notting Hill, Harry Potter Teil 1, Radio Rock Revolution, Schiffsmeldungen)
Drehbuch: Jason Segel und Nicholas Stoller
Regie: Nicholas Stoller
Den Trailer und weitere Informationen zum Film gibt es unter http://www.fastverheiratet.at/fastverheiratet/ .