BERLIN: ZWISCHEN(T)RÄUME – Transkontinentale Migration nach den Umbrüchen in Nordafrika am 24.05.12

Workshops – Mediengespräch – Konferenz –Theater – Musik – Film – Ausstellung
Datum: Donnerstag, 24. Mai 2012, 9.00 – 21.00 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

 

u.a. mit

Prof. Hana el-Gallal, Direktorin des Libyschen Zentrums

für Entwicklung und Menschenrechte, Libyen

Dr. Fethi Rekik, Institut für Soziologie, Universität Sfax, Tunesien

Ska Keller, MdEP, Deutschland

Fabien Didier Yene, Schriftsteller, Association de

Développement et de Sensibilisation des Camerounais

Migrants au Maghreb (ADESCAM), Kamerun/ Marokko
Prof. Ibrahim Awad, Zentrum für Studien zu Migration und

Flüchtlingen, American University of Cairo, Ägypten

Zakaria Mohamed Ali, Journalist, Somalia/ Italien
Urs Frühauf, UNHCR, Norwegian Refugee Council,

Deutschland
Gabriele del Grande, Journalist, Blogger, Italien
Dr. Ben Hayes, Statewatch, Großbritannien
Mathias Vermeulen, European University Institute (EUI),

Italien
Christian Vium, Fotograf, Dänemark

Souleymane Touré, Musiker, Elfenbeinküste/ Deutschland

Nasser Kilada, Musiker, Ägypten/ Deutschland

Gebannt schaute die Welt Anfang 2011 auf Nordafrika. Doch die mediale Euphorie über gestürzte Diktatoren wie Ben Ali und Mubarak wurde bald von Meldungen über „Flüchtlingsströme“ aus Libyen und Tunesien und überfüllte Flüchtlingslager auf Lampedusa begleitet. Bis dahin hatten es die europäischen Mitgliedsstaaten mithilfe einer wirkungsvollen Mischung aus eigenen Mitteln und funktionierender Kooperation mit autoritären Regimen Nordafrikas geschafft, ihre südlichen Grenzen immer unüberwindbarer zu machen.

Nun steht diese Praxis vor einer Zäsur. Kann es überhaupt zu einer Neuausrichtung – einem „New Deal rund ums Mittelmeer“ – kommen? Und wie positionieren sich die neuen nordafrikanischen Eliten?

 

Die Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet am 24. Mai 2012 ein ganztägiges Forum, das sich diesen Fragen widmet. Die beteiligten Künstler/innen, Aktivist/innen und Wissenschaftler/innen aus Nord- und Subsahara-Afrika und Europa setzen Akzente, indem sie ihre Erfahrungen, Hoffnungen und Ideen während und nach den Umbrüchen in Nordafrika sichtbar und hörbar machen. Sie eröffnen Zwischenräume: visuell, narrativ und diskursiv.

Sprachen: Deutsch/Englisch/Französisch/Italienisch – mit Simultanübersetzung

 

Weitere Informationen zum Forum auf:

http://boellblog.org/wp-content/uploads/2012/05/WEB_20120503_FLY_Migrationsforum_quer_V102.pdf

For the English Version please click on the link below:

http://boellblog.org/wp-content/uploads/2012/04/Migrationsforum_English_Program2.pdf

 Anmeldung bis zum 18. Mai auf:

http://www.boell.de/calendar/VA-genform-de.aspx?evtid=11184