ADVERTORIAL: Hostels mit weiblichem Touch

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2012 stellt das Buchungsportal HostelBookers drei besonders frauenfreundliche Hostels in Deutschlands beliebtesten Städten vor. Diese Unterkünfte sind speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet und bieten alles, was frau für einen erholsamen Urlaub benötigt.

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PLUS Berlin

PLUS Berlin

Berlin: PLUS Hostel

Von der schieren Anzahl an günstigen Berliner Hostels ist man leicht überfordert. Nicht alle klingen allerdings gleich komfortabel. Das Plus Hostel in Berlin verfügt über „Girls Plus“, einen Bereich zu dem nur weibliche Gäste Zutritt haben. Diese Frauenzimmer sind etwas geräumiger und verfügen über extra viel Stauraum. Im Schlafsaal stehen kleine Schminktische mit großem Spiegel, Haartrockner und Glätteisen. Bei der Ankunft erhalten Mädels außerdem extra flauschige Handtücher und ein Wellness-Paket mit gratis Toilettenartikeln. Ein Hallenbad und eine Sauna im Gebäude laden zum Entspannen ein.

 

 

 

 

 

 

 

Generator Hostel Hamburg

Generator Hostel Hamburg

Hamburg: Generator Hostel

Der neueste Zuwachs zur Generator-Familie befindet sich neben dem Hamburger Hauptbahnhof, im Herzen von St. Georg. Die Unterkunft verfügt über modern eingerichtete Zimmer mit eigenem Bad, einige davon nur für Frauen. Die pink eingerichteten Frauen-Schlafsäle haben mehrere Leselampen, große Spiegel, eine Frisierkommode mit Haartrockner und eine Relaxzone zum Lesen oder Quatschen. Gäste erhalten außerdem gratis Beautyartikel und ein Willkommensgetränk. Zusätzlich gibt es eine hauseigene Bar mit Happy Hour und eine Lounge mit stylischen Sofas und Fernseher.

 

 

 

 

Easy Palace City Hostel, München

Easy Palace City Hostel, München

München: Easy Palace City Hostel

Die bayerische Hauptstadt ist nicht unbedingt für Ihre günstigen Unterkünfte bekannt. Aber im Easy Palace City Hostel erwartet die Gäste ein freundliches Ambiente und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben Privatzimmern und gemischten Schlafsälen gibt es ein gemeinschaftliches Frauenzimmer mit eigenem Bad, in dem Mädels ungestört schlafen können. Es gibt eine Lounge mit Billardtisch und Dartscheibe, sowie eine hauseigene Bar, in der leckere Longdrinks serviert werden.

 

Newcomerin Y´akoto: “Mein Job ist es Geschichten zu erzählen und ein Gefühl zu kreieren”

 

Y´akoto (c) Warner Music

Y´akoto (c)Warner Music

Sie ist eine junge Hamburger Künstlerin, mit ghanaisch-deutschen Wurzeln. Ihre Musik betitelt Y‘akoto selbst als Afro-Folk und, obwohl ihre Songs ganz eindeutig nach Soul klingen, findet sie selbst ganz bescheiden, dass sie noch nicht ganz da ist: „Ich würde sagen, meine Musik ist nicht Soul, sondern Soul Searching.“ Im März veröffentlicht die 24jährige ihr Debütalbum Babyblues. Gazelle hat Y’akoto in Berlin getroffen.

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Was hat den Namen deines Albums Babyblues inspiriert?

Es gibt einen gleichnamigen Titel, er ist der erste auf dem Album. Für diesen Song wusste ich sofort, der heißt Babyblues, ich habe da überhaupt nicht drüber nachgedacht. Ich lasse bei Musik immer alles ganz ungefiltert raus, was ich erlebe, finde es aber nachträglich sehr passend, weil ich einige Songs mit 20, einige sogar mit 16 geschrieben habe.

 

Gibt es trotz der großen Zeitspanne ein Konzept im Album, oder ein grobes Thema?

Es gibt keinen richtigen roten Faden. Was es verbindet ist, dass es von mir stammt und dass es darum geht wie man mit diversen Situationen im Leben umgeht, mit verschiedenen Phasen und emotionalen Umständen. Es beschreibt verschiedene Etappen des menschlichen Daseins, auch Erfahrungen anderer Leute, allerdings aus meinem Blickwinkel.

 

Gibt es einen Track auf Babyblues, zu dem du eine besondere Beziehung hast?

Ein Song heißt Moving. Er ist so etwas wie der Schlüssel zu meinem Charakter, weil er eine Phase in meinem Leben beschreibt, in der Dinge sich veränderten. Es war ein Punkt, wo Schmerz und Leid da war, ich aber einen Kämpfergeist entwickelt hatte und die Kraft, vorwärts zu gehen.

 

Wie würdest du das Genre Afro-Folk beschreiben und warum nennst du deine Musik nicht Soul?

Ich finde Kategorisierungen grundsätzlich schwierig. Ich scheitere daran immer. Das ist das, was Menschen machen, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Leute versuchen auch ständig mich zu kategorisieren, ist sie nun Deutsche oder Ghanaerin? Mittlerweile ist es mir egal. Aber um etwas zu beschreiben, muss man dem ja einen Namen geben, deswegen nenne ich meine Musik Afro-Folk. Afro ist offensichtlich, das ist meine Herkunft. Und Folk deutet auf das Geschichten-Erzählen hin, ich erzähle Geschichten für Leute und mit Leuten. Soul ist ein bewegender Term, aber ich finde, dass ich eher auf der Suche danach bin, was meine Seele ergreift, ich nenne das „Soul Searching.“

 

Wie wichtig ist Musik als politisches Medium für dich? In deinem ersten Song Tamba geht es ja um einen Kindersoldaten.

Mein Job ist es Geschichten zu erzählen und ein Gefühl zu kreieren, so sehe ich das zumindest. Ich finde den Song eigentlich gar nicht mehr so politisch, das ist viel mehr Menschlichkeit und Mitgefühl. Grundlage dafür, ist der Prozess Abstand von mir zu nehmen und meiner Welt, und sich in jemanden hinein zu versetzen. Solche Geschichten verdienen es erzählt zu werden. Aber manchmal will ich auch weg von dieser Tiefsinnigkeit, es muss auch nicht immer ernst sein, ich hab auch gerne eine gute Zeit, albere rum und rede manchmal gern über Menschen in der Öffentlichkeit mit Präsentationsdrang, die ich peinlich finde und so was.

 

Welche Musik hörst du selbst?

Das ist unterschiedlich. Zurzeit höre ich Imany, die ist gerade in Frankreich raus gekommen. Oder R’n’B, The Weeknd, zum Beispiel, aber das ist immer unterschiedlich, je nach Phase, Lust und Situation.

 

Was hältst du von den Vergleichen mit Billie Holiday und Erykah Badu?

Die rühren mich sehr, das sind grandiose Persönlichkeiten. Es ehrt mich, aber ich kann dazu keine Beziehung herstellen, weil ich mich da gar nicht hin traue. Ella Fitzgerald hat mich immer sehr berührt und inspiriert und Nina Simone, die hat meine Mutter früher aufgelegt. Ich versuche meine Songs nicht zu schmücken, ich mache keine Ad Libs und singe Dinge gerade heraus, das ist vielleicht was, was mich und diese Künstlerinnen verbindet. Generell überwältigen mich aber solche Vergleiche eher.

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Was war ein besonderer Moment in deiner bisherigen Karriere?

In München, nach einem Konzert, kam ein Mädchen zu mir. Sie guckte mich sehr eindringlich an und sagte, sie hätte ihre Unterlagen für ihre Exmatrikulation fertig und war ganz entschlossen, die Uni zu schmeißen. Sie sagte, dass sie nach meinem letzten Song entschieden hätte, es nochmal zu versuchen, weil sie so inspiriert war. Das war ein Moment, da wusste ich, das was ich mache ist richtig. Das kennt ja jeder, dieses Gefühl am Ende zu sein, kurz vorm Aufgeben. Dass ich sie da abholen konnte und auf einen guten Weg führen, das hat mich stark berührt.

 

Was ist demnächst geplant? Arbeitest du schon an deinem zweiten Album?

Das nächste Album ist eigentlich schon fertig, die Demos sind bereits aufgenommen. Ich schreibe viel, ich höre eigentlich nie auf damit. Demnächst ist eine Clubtour geplant. Da geht’s durch die großen deutschen Städten. Ich hoffe da kommt überhaupt jemand, ich fühle mich als hätte ich eine große Party geplant und frage mich, ob überhaupt jemand erscheint.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Osia Katsidou

 

Webseite der Künstlerin: www.yakoto.de und Musikvideos finden sich hier: www.yakoto.de/videos

Wer bei der großen Party dabei sein möchte, sollte sich daher bereits einmal die Termine notieren. In folgenden Städten ist Y´akoto unterwegs:

12.05. München, Ampere

13.05. Köln, Studio 627

14.05. Hamburg, Knust

15.05. Berlin, Comet

 

Infos zum Album:

Babyblues” erscheint am 23.03. bei Warner Music

KINOTIPP: Die vierte Macht

Die vierte Macht (c) Mediaworx

Die vierte Macht (c) Mediaworx

ab 8. März 2012 im Kino

DIE VIERTE MACHT erzählt die Geschichte des Szenejournalisten Paul Jensen, der auf der Suche nach sich selbst in Moskau zum Opfer innenpolitischer Intrigen Russlands wird. Der action-geladenen Thriller zeichnet ein spannendes und politisch hoch brisantes Bild des modernen Moskaus, wo archaische Machtstrukturen, ausschweifende Lebensstile und politischer Aktivismus ungebremst aufeinanderprallen.

In der Hauptrolle ist mit Moritz Bleibtreu (“Soul Kitchen”, “Der Baader Meinhof Komplex”) einer der talentiertesten und spannendsten Schauspieler Deutschlands zu sehen. Weitere deutsche Schauspielgrößen wie Max Riemelt (“Die Welle”, “Im Angesicht des Verbrechens”) und Stipe Erceg (“Der Baader Meinhof Komplex”, “Die fetten Jahre sind vorbei”) sowie auch internationale Schauspieler wie Rade Serbedzija (“Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1″, Batman Begins”, “Snatch”, Mission: Impossible 2) und Kasia Smutniak (“From Paris with Love“) komplettieren den hochkarätigen Cast.

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Eine Bekanntschaft mit Folgen

In einer Beziehungs- und Lebenskrise steckend, flieht der Berliner Szenejournalist Paul Jensen (Moritz Bleibtreu) nach Moskau, um beim russischen Boulevard-Magazin seines Mentors Alexej Onjegin (Rade Serbedzija) für frischen Wind zu sorgen. Der Klatsch um die Schönen und Reichen Russlands sind sein Métier und Paul verhilft dem Blatt mit Leichtigkeit zu neuem Glanz und höherer Auflage. Alles scheint wieder in Ordnung, sein Leben gleicht einer einzigen Party. Da macht er die Bekanntschaft mit der schönen Katja (Kasia Smutniak) und es ist um den Lebenszyniker geschehen. Paul hat nur noch Augen für die geheimnisvolle Russin, die ihn sogar dazu bringt, einen politisch motivierten Nachruf in seinem Magazin zu lancieren. Eine Aktion mit Folgen, denn ab jetzt überschlagen sich die Ereignisse in Pauls Leben. Er muss zusehen, wie seine große Liebe bei einem Bombenanschlag ums Leben kommt, wird in dessen Folge der Beihilfe zum Terrorismus bezichtigt und landet in einem der berüchtigten russischen Gefängnisse. Paul durchläuft die Hölle auf Erden. Als Onjegin schließlich eine Auslieferung bewirken kann, wähnt sich Paul bereits in Sicherheit. Doch damit hat er seine wahren Gegner unterschätzt. Paul ist auf einmal auf sich alleine gestellt und in der gnadenlosen russischen Metropole auf der Flucht. Bald merkt er, dass er sich seiner eigenen Vergangenheit stellen muss, um das politische Komplott aufzulösen. Viel Zeit bleibt ihm nicht, denn seine Verfolger sind ihm dicht auf den Fersen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…

Mehr zum Film unter www.dieviertemacht-film.de

K by Beverley Knight Cosmetics – Make-up endlich für alle Frauen!

K by Beverley Knight Cosmetics

K by Beverley Knight Cosmetics - Endlich Kosmetik auch für den dunkelhäutigen Typ

Wer in Deutschland, Österreich oder der Schweiz lebt und Make-up für dunkelhäutige Frauen sucht, sucht meistens lang und muss dafür obendrein viel Geld ausgeben. Das hat nun endlich ein Ende. Gazellen-Shoppen.com führt endlich mit K by Beverley Knight Cosmetics eine große Foundationpalette ein.
Das Besondere an Beverley Knight ist, dass es sich bei der Gründerin dieses Labels selbst um eine dunkelhäutige Frau handelt, die die Bedürfnisse der Frauen aus eigener Erfahrung sehr gut kennt.

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“Immer wieder habe ich mich dabei beobachtet, wie ich nach passendem Make-up für meinen Haupttyp gesucht habe – alles von der Grundierung bis Eyeshadow über Lippenstifte. Die Auswahl war sehr begrenzt. Gemessen an der großen Zahl von schwarzen und dunkelhäutigen Frauen fand ich, dass es nicht irgendetwas gab, was das volle Spektrum von Farben zur Verfügung stellt, die ich und andere brauchen. Ich war sehr aufgeregt als ich die Chance geboten bekommen habe, meine eigene Auswahl an Produkten zu erarbeiten und eine einheimische Marke einzuführen, die alle Töne für dunkelhäutige und asiatische Hauttypten befriedigt.”, so Berverley Knight.

Beverley Knight ist eine mehrfach nominierte und ausgezeichnete britische Soulsängerin, die nun mit ihrer Kosmetikreihe K by Beverley Knight vielen Frauen hierzulande eine große Freude bereiten wird.

K by Beverley Knight Cosmetics bietet neben 10 Foundation-Nuancen (voll oder leicht deckend) auch passende Concealer, Rouge, Compact Puder, Mascara, Eye Shadow, Lippenstifte, Rouge, Brauenstifte, Eyeliner und Kajal.

Mit Preisen ab 8,90EUR bietet K by Beverley Knight Cosmetics überdies ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis an.

Zu den Produkten gehts hier entlang: K by Beverley Knight Cosmetic

K by Beverley Knight Cosmetics bei Facebook.

LINKTIPP: Morde der Zwickauer Terrorzelle

Ein Angriff, der uns allen gilt

Ein Gastbeitrag von Naika Foroutan in der Süddeutschen Zeitung zur Gedenkfeier der NSU Opfer, Rassismus und der nach wie vor verfehlten Diskussion zu diesem Thema:

Mit einer Schweigeminute wird der zehn Opfer der Zwickauer Terrorzelle gedacht. Doch dieses gefühlvolle Zeichen alleine reicht nicht aus. Deutschland muss nach den Morden der Neonazis endlich über ein offensichtliches Problem diskutieren: den wachsenden Rassismus, der immer mehr Menschen ganz normal vorkommt.

Der vollständige Artikel kann hier gelesen werden.

 

BERLIN: Kunst und Revolte. Zu den Umbrüchen in den arabischen Gesellschaften

Veranstaltungsort: AKADEMIE DER KÜNSTEFilme,
Theater, Diskussionen 29.2.-6.3.2012

Acht arabische Filmemacherinnen aus Tunesien, Ägypten, Syrien, dem Libanon, Bahrain, den Palästinensischen Autonomiegebieten und Algerien kommen für das Festival nach Berlin. Sie haben mit der Kamera die inneren und äußeren Prozesse dokumentiert. Ihre Filme bieten einmalige Blicke auf eine Welt im Umbruch aus weiblicher Sicht (Filme und Diskussionen 29.2.-6.3.).

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Die politische Künstlerin Faten Rouissi aus Tunis wurde international berühmt mit Happenings, in denen sie über Facebook Sprayer, Bildende Künstler und Aktivisten aufrief, die ausgebrannten Autowracks der Herrscherfamilie zu Symbolen der Befreiungsbewegung umzugestalten (Lecture-Performance am 1.3.).

Die tunesische Theaterregisseurin und Stipendiatin der Akademie der Künste Meriam Bousselmi erzählt in dem Stück „Alzheimer“ von einem Sohn, der seinen Vater anklagen will, ihn aber nicht mehr erreichen kann (Lesung und Gespräch 3.3.).

 

v.l.n.r. Freedom. Foto © Faten Rouissi, „Kingdom of Women“ von Dahna Abourahme. Filmstill © Dahna Abourahme, „Ni Allah, ni Maître“ von Nadia El Fani. Filmstill © Nadia El Fani

“8 arabische Filmemacherinnen“  Trailer:

 

 

Karten können hier reserviert werden: www.adk.de/de/orientierung/kartenreservierung.htm

BERLIN: Weltmusik spielen lernen – Workshops in der Global Music Academy

25. & 26. februar (zwei workshops parallel):

wann: an beiden tagen von 14-17h

was: griechischer rembetiko & musik aus der ägäis

&

einführung in die nordindischen rhythmen der tabla

wieviel: für beide tage 50 €, 40 € ermäßigt (minderjährige & hartz IV empfänger)

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03. & 04. märz (drei workshops parallel):

wann: an beiden tagen von 14-17h

was: mridangam trommeln – die faszinierenden rhythmen südindiens

&

hands on harmony – eine reise zum urpsrung des klangs

&

die bunte welt brasilianischer rhythmen – samba, ijexá & maracatu

wieviel: für beide tage 50 €, 40 € ermäßigt (minderjährige & hartz IV empfänger)

 

10. & 11. märz (zwei workshops parallel):

wann: an beiden tagen von 14-17h

was: flamenco für alle instrumente – einführung in die 12er rhythmen

&

das tor zur musik – das indische solfeggio system sargam

wieviel: für beide tage 50 €, 40 € ermäßigt (minderjährige & hartz IV empfänger)

 

17. & 18. märz (drei workshops parallel):

wann: an beiden tagen von 14-17h

was: venu ghanam – eine einführung in die südindische bambusflöte

&

afrikanische gitarre – auf 6 saiten von kongo nach kapstadt

&

Flamencogesang – die Ursprünge andalusischer leidenschaft

wieviel: für beide tage 50 €, 40 € ermäßigt (minderjährige & hartz IV empfänger)

Flamencogesang 90 €, 70 € ermäßigt

 

Mehr zur Global Music Academy unter www.global-music-academy.net

BUCHTIPP: “Ich will heiraten!”

Ich will Heiraten von Ghasa Abdelaal

Ich will Heiraten von Ghasa Abdelaal

Von Dunja Ramadan

Ein Satz wie „Ich will heiraten“ kommt nur selten über die züchtigen Lippen einer ägyptischen Frau. Und wenn, dann nur unter hervorgehaltener Hand. Bevorzugt werden scheue Rehblicke, ineinander gefaltete Hände auf dem jungfräulichen Schoß und – wenn überhaupt – ein zaghaftes Nicken, wenn es um das Thema Heiraten geht. Doch Autorin Ghada Abdelaal hat die Nase gestrichen voll! In ihrem heiß diskutierten Buch „Ich will  heiraten!“ zeigt die unverheiratete Autorin mal – ironisch überzeichnet, mal vollkommen ernst – ein Bild unverheirateter ägyptischer Frauen und deren alltägliche Probleme.

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Ramadanzeit: Die arabische Filmfabrik läuft auf Hochtouren. Es gibt keine Familie, die nicht dem „Ich-will-heiraten“-Wahn verfallen ist. Nach dem täglichen Fastenbrechen, versammeln sich die vollgeschlagenen Bäuche vor dem Fernseher und wackeln um die Wette. Was als einfacher Blog begann, endete als Buch. Und was als einfaches Buch begann, endete als Serienhit. Die 33-jährige, Autorin Ghada Abdelaal lebt in der kleinen Nildetastadt Mahalla El Kobra und arbeitet als Apothekerin. Sie  versteht es, Leute zum Lachen zu bringen. Ihre teils erfundenen Geschichten von skurrilen Brautanwärtern, begeistern die Massen.

 

Trailer zur Serie “Ich will heiraten!”

 

Da gibt es den arabischen Mc Dreamy, der mit seinen Grübchen und strahlenden grünen Augen die Frauenwelt zum Schmelzen bringt. Er lädt sie in seine Praxis ein und macht ihr Hoffnungen auf den erwünschten Trauschein. Doch der „Schein“ trügt: Die Praxis gehört seinem Vater, er selbst ist erfolgloser Student und berühmt-brüchtigter Heiratsschwindler. Oder da ist der schicke Anzugtyp, den sie im Bus kennenlernt. Er zahlt für sie die Fahrkarte,  schmeichelt ihr, ob denn eine so schöne Frau  wie sie  noch unverheiratet sein kann, nur um ihr anschließend das Portemonnaie zu klauen. Oder der Bekannte einer entfernten Arbeitskollegin ihrer Mutter (diese Konstellationen sind die Regel und nicht die Ausnahme!), der während des Gesprächs mit ihren Eltern lieber das Fußballspiel im Fernsehen ansieht, als über Hochzeit & Co.  zu sprechen. Als dann auch noch der Bruder der Protagonistin auf der Bildfläche erscheint, der genau die andere Mannschaft nämlich Al-Ahly anfeuert, eskaliert der Streit und der Fast-Bräutigam wird mit lautem Fußballgegröle aus der Wohnung gekickt.

 

„Jungs werden gefragt was sie mal werden möchten. Mädchen wen sie mal heiraten möchten“
Doch in der Komik steckt auch ein wenig Tragik: Wer in Ägypten mit 25 Jahren noch nicht verheiratet ist, gilt als alte Jungfer. Ausziehen und sein Leben leben, ist ohne Ehemann vielerorts undenkbar. Allein auf Männersuche zu gehen, ist noch viel undenkbarer. Im Großen und Ganzen heißt das für die unverheiratete Frau: Tee trinken, abwarten und beten, dass Mr. Right – sowohl gut betucht als auch in stattlicher Erscheinung – auf einem Kamel angeritten kommt.
Ghada Abdelaal kritisiert damit den vorherrschenden Sexismus in der ägyptischen Gesellschaft. Sie  schreibt: „Ein kleiner Junge wird gefragt, was er mal werden möchte, während ein kleines Mädchen  gefragt wird, ob sie lieber Hamada oder Khaled heiraten möchte.“ Je gebildeter eine Frau ist, desto schwerer hat sie es unter die Haube zu kommen. Die meisten Männer bevorzugen einen mittleren Bildungsgrad und nicht allzu lange Studienzeiten, denn letztendlich wollen sie eine Mutter für ihre Kinder und keine ehrgeizige Karrierefrau, die auf einem Selbstverwirklichungstrip ist. Gleichzeitig kann auch die Autorin – im Buch nennt sie sich „Bride“ –  nicht leugnen, dass sie ab und an auch gerne einen Ehemann hätte. Zwar hören sich ihre Gründe eher amüsant als ernstgemeint an, aber ein Fünkchen Wehmut ist dennoch zu spüren. Sie zählt die Momente auf, in denen sie sich wünscht verheiratet zu sein: „Wenn die wahnsinnig schwere Gasflasche erneuert werden muss, rufe ich einfach meinen Mann – das ist eine seiner ehelichen Hauptaufgaben!“ oder „Wenn eine meiner verheiraten Freundinnen von ihrem Ehemann angerufen wird, weil sie vergessen hat den Herd  auszumachen und nun die ganze Wohnung brennt, dann will ich gefälligst auch eine Wohnung, die abbrennen könnte.“

 

Doch es gibt Hoffnungsschimmer am jungfräulichen Himmel: Das Ghada Abdelaal mit einer so umstrittenen Thematik so viele Menschen begeistern konnte, zeigt, dass sich Ägypten – nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich – mitten in einem bedeutenden Wandel befindet.

 

Das Buch ist auch bei Gazellen-Shoppen.com erhältlich.

 

Ich will heiraten
Ghada Abdelaal
Lenos Verlag
218 Seiten, 12,50€

 

 

Afrohaare – Alles andere als unnormale Haare!

(c) christopher pattberg/ krauselocke.de

Von Esther Donkor

„Deine Haare sind ja unnormal“ Meine sind normal!“ Der 10-jährige, blonde Neffe meines Freundes  bringt mich mit dieser Aussage nicht mehr aus der Fassung. An Kommentare dieser Art bin ich gewöhnt. Auch an das häufig vorkommende, ungefragte Anfassen meiner Haare von Menschen, die ich nicht kenne oder die mir nicht gerade nahestehen. All das hat jede Krauselocke mit Sicherheit schon erleben müssen. Und nicht wenige werden davon verunsichert oder greifen zu Relaxern und anderen Mitteln, um ihre Haare „normal“ aussehen zu lassen. Obendrein leben Weltstars wie Beyonce es vor: Glatte Haare als Schönheitsideal, auch für Frauen mit von Natur aus anderer Haarstruktur.

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Aber gibt es diese Unterscheidung zwischen „normal“ und „unnormal“ wirklich? Oder sollte man nicht endlich anfangen darüberzustehen und zu akzeptieren, dass eine solche Unterteilung völliger Schwachsinn ist. Mit krausem, lockigen oder Afrohaar kann man eine Menge machen ohne dabei unansehnlich zu wirken. Es gibt eine Menge Stylingmöglichkeiten. Man kann das Haar drehen oder Flechten, den guten alten Afro tragen, Dutts, Flat Twists, Bantu Knots und vieles mehr. Die Auswahl ist groß. Auch mit dem Mythos, Afrohaare seien dicker und robuster als andere Haarstrukturen muss ein für alle Mal aufgeräumt werden. Es ist sogar anfälliger für Haarbruch, im natürlichen und relaxten Zustand! Die regelmäßige Anwendung von Relaxern führt nicht dazu, dass das Haar lang und glatt wird. Die natürliche Haarstruktur wird systematisch, chemisch zerstört. Sie verliert sowieso viel schneller Feuchtigkeit als andere Haarstrukturen und trocknet schnell aus. Bei der falschen Pflege macht ein Relaxer alles nur noch schlimmer.

Aber was ist die richtige Pflege fürs krause Haar? Jeder Kopf ist anders, heißt ein bekanntes Sprichwort. Und das gilt auch für die Haare auf dem Kopf. Ein ultimatives Rezept gibt es nicht. Jede/r muss seine eigene Haarroutine finden. Achten sollte man auf natürliche Feuchtigkeitsspender wie Shea Butter oder Oliven Öl. Außerdem sollte man sein Haar eher nass als trocken kämmen, um Haarbruch zu vermeiden und regelmäßig die Spitzen schneiden, sodass kein Spliss entsteht. Hat man seine Haarroutine einmal gefunden, macht es sogar richtig Spaß. Man entwickelt ein völlig neues Haarselbstbewusstsein und einen Stolz auf sein Haar, den man nach außen trägt. Und dieser Stolz ist wichtig. 2012, wo es die Unterscheidung zwischen „normalem“ und „unnormalem“ Haar eigentlich nicht mehr geben sollte.

 

Esther Donkor ist Redakteurin bei Krause Locke und regelmäßige Gastautorin bei  Gazelle.

 

 

 

 

 

Alte Tradition: Dunkle Schuhcreme und deutsches Theater

Werbeplakat zu "Ich bin nicht Rappaport"

Werbeplakat zu "Ich bin nicht Rappaport"

Von Dihia Wegmann

Anfang Januar bat das Schloßpark Theater Berlin seine Facebook-Fans um Meinungen zu den Werbeplakaten für die Vorführung zu „Ich bin nicht Rappaport“. Im Original aus den 1980er Jahren sind die zwei Rollen des jüdischen Nat und des Schwarzen Midge durch einen Weißen und einen Schwarzen Schauspieler besetzt. Auf dem Plakat des Schloßpark Theaters wird die Rolle des Nat von Dieter Hallervorden besetzt. Die Rolle des Schwarzen Midge wird von Joachim Bliese, der mittels Schminke „schwarz“ angemalt wurde, gespielt.

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Die Berliner Studentin der Medien- & Kulturwissenschaften Kristin Lein hatte eigentlich vor, das Theater darauf aufmerksam zu machen, dass die Tatsache, einen weißen Schauspieler schwarz anzumalen, rassistische Züge habe. „Ich bin ehrlich gesagt fast ein bisschen naiv an die Sache rangegangen. Die Reaktion des Theaters auf meine E-Mail und auf den Protest bei Facebook haben mich dann schnell wieder wach werden lassen.“ Auch Philipp Khabo Köpsell, Spoken Word Performer aus Berlin und Autor der „Akte James Knopf“ verfolgte die Umsetzung des Stückes. Er vermutet, dass das Schauspielhaus sich nicht bewusst sei darüber,  in welcher Tradition sie sich befinden, wenn sie ihre weißen Schauspieler in schwarzer Schminke auf die Bühne schicken.“ Philipp Khabo Köpsell Empfinden nach zeigt die Umsetzung des Theaterstückes, dass Schwarze Menschen in Deutschland nicht als Zuschauer_innen und „partizipierendes Publikum“ wahrgenommen werden. Schwarze Menschen scheinen in der „Gedankenwelt weißer Intendanten“ keine Rolle zu spielen. Neben Kristin Lein und Philipp Khabo Köpsell versuchten auch weitere kritische Facebook-User_innen das Schloßpark Theater über ihre Umsetzung aufzuklären. Aber nicht nur auf Facebook wurde diskutiert, sondern auch die Presse im In- und Ausland nahm sich des Eklats an. Die BBC Online News widmeten sich dem Thema am 10. Januar 2012 und hielten fest „Die als blackface gekannte Technik ist vom Schlosspark Theatre in Berlin für seine letzte Produktion ‘Ich bin nicht Rappaport’  verwendet worden. Vorwürfe des Rassismus leugnet und streitet die Theatergruppe vehement ab.“

 

Stereotype Wahrnehmungen
Für Tahir Della, Vorstandsmitglied der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD Bund) e.V. ist die Kritik an der Umsetzung des Stückes klar: „Die Blackface-Praxis an deutschen Bühnen zeigt zweierlei auf: Zum einen wird ein Stilmittel angewandt, das eindeutig und historisch belegt eine rassistische Tradition hat und zum Zweiten, die damit einhergehende Ausgrenzung schwarzer Schauspieler_innen aus dem Deutschen Theaterleben.“

Diese Praktik, weiße Menschen mittels Farbe als Schwarz erscheinen zu lassen hat ihren Ursprung vor allem, aber nicht nur, in amerikanischen Minstrel-Shows. Die Darstellungen transportierten auf diese Weise eine stereotype Wahrnehmung Schwarzer Menschen und legitimierten auf gewisse Art die unterschiedlichen Stellungen von Weißen und Schwarzen in der Gesellschaft. Eine weiße Person durch z.B. Schuhcreme als Schwarz darzustellen wird „Blackface“ genannt und wissenschaftlich als rassistisch wahrzunehmen.
Die Reaktion des Schloßpark Theaters auf die Kritik konnten viele Menschen nicht nachvollziehen. Eine von ihnen ist ebenfalls Vorstandsmitglied der ISD und Autorin der Novelle „things i think while smiling politely“, Sharon Dodua Otoo. Die gebürtige Britin lebt seit fast sechs Jahren in Berlin und gehörte zu denen, die sich an der Auseinandersetzung mit dem Schloßpark Theater beteiligten. Nach einigen Beiträgen wurden sie und Tahir Della von den Betreiber_innen der Fanseite geblockt. „Der letzte Beitrag, den ich gepostet hatte, war eine Zusammenfassung unser Hauptkritikpunkte. Ich war echt bemüht, mit einigen kreativen Beispielen zu zeigen was genau das Problem für uns war. Und plötzlich darf ich nicht mehr an der Diskussion teilnehmen – aber andere, weniger reflektierte Personen, die ganz offensichtlich beleidigende, sexistische, homophobe sowie rassistische Nachrichten gepostet haben, durften sich völlig ungestört austoben.“

 

Fehlendes Bewusstsein
Auch Tahir Della kritisiert neben der Blackface-Aufführung des Theaters ebenfalls die anschließende Reaktion. Er befürchtet, dass den Verantwortlichen der Schauspielhäuser gar nicht klar sei, dass sie sich seit Beginn der Auseinandersetzungen in zutiefst rassistische Reflexe verstrickt hätten. „Sie verstecken die stattfindende Ausgrenzung hinter vorgeschobenen Argumenten wie z.B. es gäbe im Repertoire für Schwarze Darsteller_innen nicht genügend Rollen oder es gäbe schlichtweg zu wenig Schwarze Schauspieler_innen. In Wahrheit jedoch ist es so, daß sich die Leitungen der deutschen Theater nicht mit den neuen Realitäten auseinandergesetzt haben und es nicht geschafft haben, die zahlreichen Schwarzen Schauspieler_innen zu gewinnen und ihnen die Möglichkeit gegeben haben sich in dem Theaterbetrieb einzuschreiben.“

In diesem Zusammenhang wird die weiße Dominanzkultur und ihr Anspruch auf Definitionsmacht deutlich. Das Schloßpark Theater spiegelt die Denkweise der Mehrheitsgesellschaft wider: Was nicht rassistisch gemeint war, kann auch nicht rassistisch sein. Aus dieser und ähnlichen Reaktionen wird klar:  Rassismus ist vor allem ein Problem der weißen Mehrheitsgesellschaft.
Wenn Sharon Dodua Otoo die Umsetzung des Theaterstückes im internationalen Kontext sieht, wird ihr Unverständnis noch größer. „Ich bin in Großbritannien sozialisiert. Da gilt: “The customer is always right!” Und ich bin immer wieder erstaunt, dass in Deutschland, besonders in Berlin, der Leitsatz eher ‘Der Kunde ist ein Idiot’ zu sein scheint. In London, wären die Plakate auf der Stelle abgehängt worden, man hätte in den großen Zeitungen eine Entschuldigung gedruckt und möglicherweise ein Gespräch mit Vertreter_innen verschiedene Communities gesucht. Doch, wenigstens eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Kritik hätte ich erwartet. Ich finde nach wie vor, das Schlosspark Theater hat gehandelt als wären ausschließlich die weißen Theaterinteressierten ihre einzige Zielgruppe“. Auch Philipp Khabo Köpsell ist mehr als enttäuscht von der Reaktion des Schloßpark Theaters auf die geäußerte Kritik: „Sich über die Einwände derer hinwegzusetzen, die mit Hilfe schwarzer Schuhcreme dargestellt werden – mit der Begründung, ihre Kritik wäre unbegründet und subjektiv und sie selbst überempfindlich – ist an Dreistigkeit kaum zu übertreffen. Es ist die einfachste Form Rassismuskritik zu ignorieren. Mich persönlich stört die Lernrenitenz der Verantwortlichen. Allein das Internet bietet bereits genug Essays und Videoclips, die erklären warum Blackface ein unerwünschtes Stilmittel ist und Schwarze Menschen kein Interesse daran haben, auf diese Weise dargestellt zu werden.“

 

Kritik reflektieren
Eine „rassistisch begründete Besetzungspolitik ist Kern der Kritik, nicht nur am Verhalten des Schlossparktheaters, sondern auch anderer Häuser wie dem Deutschen Theater in Berlin“ stellt Tahir Della fest. Nur wie sollte nach einer rassistischen Handlung mit der Kritik daran umgegangen werden? Kristin Lein hätte sich eine „glaubhafte Entschuldigung in Form eines Zusammentreffens mit Vertretern von PoC (People of Color) wie z.B. der ISD und sofortige Abänderung, bzw. Absetzung des Stückes“ gewünscht. Dies sieht Tahir Della ähnlich, für ihn wäre „eine glaubhafte Entschuldigung für den bisherigen Umgang mit den Befindlichkeiten von Menschen mit Rassismuserfahrung“ angebracht gewesen. Für die Musikerin Krawalla hätte die geübte Kritik für einen Lernprozess genützt werden können. Anstatt die Rassismuskritik direkt abzuwehren würde sie sich wünschen: „Erst mal zuzuhören, sich selbst mal kurz zurück nehmen, die Kritik dann reflektieren und überlegen inwiefern das vielleicht stimmt und was man besser machen könnte.“
Nach wie vor ist offen, ob das Schloßpark Theater sich bewusst der rassistische Praktik bedient oder bis heute nicht verstanden hat, was der Kritikpunkt der Menschen war. Beruhigend: Der Blog Bühnenwatch schaut seit den neuesten „blackface“ Skandalen genauer auf deutsche Theaterbühnen.